Gute Zeiten – Schlechte Zeiten
am 27. August 2008 unter Ancestry.de, Historische Dokumente, Internet abgelegtNa also, geht doch…
Ich habe mal meinen Einfluss geltend gemacht und schon hat man die Preise gesenkt!!! Na ja, okay, das stimmt nicht so ganz, klingt aber gut.
Tatsache ist jedoch, dass DIE Ahnenforschungsseite im Internet www.ancestry.de die Preise drastisch gesenkt hat. Für schlappe Euro 9,95 im Jahr (!) kann man jetzt auf alle deutschen Datenbanken sowie das weltweite Ahnentafel- bzw. Stammbaum-Netzwerk zugreifen. In den deutschen Datenbanken finden sich historische Dokumente wie u. a. die Hamburger Passagierlisten, historische Adressbücher, die Volkszählungslisten von Mecklenburg-Schwerin sowie Listen mit Schweizer Auswanderern.
Für weniger als 1,00 EUR im Monat kann man sich von nun also über 671 Millionen Namen in Ahnentafeln/Stammbäumen weltweit ins eigene Wohnzimmer holen sowie den Zugriff auf über 65 Millionen Namen aus historischen Dokumenten und Quellen haben.
Das ist rein rechnerisch ein Betrag von 0,027 Cent pro Tag oder drei Tropfen Vollmilch oder 1cm einer Zigarette oder….
Wie gesagt ist es natürlich Quatsch, dass die Preise meinetwegen gesenkt wurden. Wie ich aber gehört habe, ist dies tatsächlich eine Reaktion auf eine aktuelle Kundenumfrage. Wenn doch nur mal alle Firmen soviel Wert auf die Meinung und Wünsche Ihrer Kunden legen würden… Speziell fallen mir hier die Telefonanbieter, Ölkonzerne aber auch unsere Politiker ein….
PS: Einziger Wehrmutstropfen: die Preise für den Zugriff auf die internationalen Datenbanken bleiben (noch) unverändert.


Manche habe das Glück, das jemand in Generationen zuvor bereits viel Vorarbeit geleistet hat, und vielleicht schon ein Stammbaum oder eine Art Familienchronik existiert. Vielleicht sind es auch ein paar handschriftliche Notizen oder der Ahnenpass der in den 1930er und 1940er als Ariernachweis diente. Oder es ist wie im letzten Beitrag erwähnt, das Foto der Großmutter, die Familiengeschichten oder, oder, oder…
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