Ahnenforschung und wie man dazu kommt oder Am Anfang steht die Neugierde ….

Die Auslöser für ein Interesse an der eigenen Herkunft sind vielfältig: ein unerwarteter Dachbodenfund in Form eines altes Foto mit unbekannten Personen, Erzählungen von Verwandten auf einer Familienfeier, ein Brief aus Amerika, ein Artikel in der Zeitung, eine Sendung im Fernsehen, ein Dokument in merkwürdiger Schnörkelschrift, aber auch die allgemeinen Ereignisse in der Familie: Heirat, Geburt eines Kindes, Tod eines Angehörigen, usw.

Meist wartet man leider jedoch zu lange und fängt erst dann an, wenn niemand aus der Familie mehr da ist, den man fragen kann. So wird man leider nicht mehr erfahren können, was Oma Meier oder Uropa Müller für Menschen waren. Meist gibt es in den Familien noch mehr alte Dokumente und Fotos als die meisten Familienmitglieder zu glauben scheinen. In meiner Familie wissen die meisten Verwandten, dass sie an mich denken, wenn sie beim Aufräumen auf einmal über einen Stapel alter Fotos oder Dokumente stolpern.

Ich hatte noch kein anderes Hobby, dass das Herz mehr berührt, zwischenmenschliche Kontakte fördert, den Entdeckergeist anregt und vor allem Geschichte auf eine spannende und greifbare Art und Weise vermittelt. Fernsehen und Internet bringen uns die Ereignisse der weiten Welt ins Haus; mit der Familienforschung

Familienbande werden über geografische Grenzen und Ozeane hinaus geknüpft, und die Cousine 5ten Grades, also wenn die Ur-Ur-Ur-Ur-Großväter Brüder waren, steht einem u. U. näher als der Cousin, der in derselben Stadt aufgewachsen ist.

Für mich zählt in erster Linie der Mensch hinter den Namen und Daten. Selbstverständlich freue ich mich, wenn ich wieder ein Geburts- oder Heiratsdatum einer meiner Vorfahren herausgefunden habe. Jedoch interessiere ich mich beinahe mehr dafür, wie diese Person gelebt hat oder welche Ereignisse deren Leben geprägt und beeinflusst haben. Ich versuche also immer „zwischen den Zeilen“ der Kirchenbucheinträge und Urkunden zu schauen.

Der richtige Zeitpunkt anzufangen ist genau jetzt!

6 Kommentare zu “Ahnenforschung und wie man dazu kommt oder Am Anfang steht die Neugierde ….”

  1. Reinhardt sagt:

    Hallo Andrea,

    ich freue mich schon auf interessante und spannende Berichte!

  2. Ralf sagt:

    Schöne Idee, bin mal gespannt was hier so kommt.

  3. Vera sagt:

    Ich habe schon gleich am Einstieg in die Ahnenforschung die gute Erfahrung gemacht, mit einem lebenden Nachfahren eines meiner Vorfahren (um 1780) aufnehmen zu können. Ein tolles Gefühl und zur Nachahmung empfohlen!

  4. Simone sagt:

    Ich habe vor kurzem auf der Geburtstagsfeier meines Opas erfahren, dass wir Verwandte in Amerika (Buffalo) haben.
    Er erzähle mir das seine Kusine 1945 nach Amerika auswanderte. Seine Mutter erhielt bis zu ihrem Tode mit ihr Kontakt, der dann aber leider abbrach. Ich habe mit meinem Opa beim durchsuchen alter Unterlagen den letzten Brief gefunden: Hochzeitsgrüße, das war 1961. Ich wusste nun das sie verheiratet war.
    Ich habe im Internet geforscht und herausgefunden das es die letzte Adresse von ihr noch gibt.
    Mein Problem ist nun, ich weiß nicht ob sie dort noch lebt, geschweige denn ob sie noch lebt.
    So bin ich auf die Homepage von Buffalo gestoßen und habe per e-mail den Mayor angeschrieben, leider hat er nicht geantwortet!
    (Datenschutz gründe?????)

    KANN MIR VIELLEICHT JEMAND HELFEN, WIE MAN DAS HERAUSBEKOMMEN KÖNNTE?

  5. J.N.Lindner sagt:

    So wie ich es hier lesen und wie es mir auch schon viele andere die nach ihren Ahnen suchen erzählen hat es bei mir auch angefangen:
    Man kriegt von den Geschwistern der Großeltern gesagt man sehe aus wie die Mutter da kommt schon die Frage auf: Wer war diese mir unbekannte Urgroßmutter gewesen,der ich so ähnlich sehen würde und dessen Verhalten auch ähnlich gewesen wäre.
    Das Problem bei mir ist meine Eltern kommen aus Schlesien, daher stelle ich es mir sehr schwer vor an Informationen zu kommen, Schlesien ist schon ein Stück entfernt und mein Polnisch bzw Schlesisch reicht gerade mal dafür aus um sich ein Brötchen zu bestellen ;-]
    Aber ich bin fleißig am Lernen und werde versuchen so viel wie möglich dort in Erfahrung zu bringen
    Gruß

  6. lindner, thomas sagt:

    werte frau lindner, möchte mit ihnen in kontakt treten, wir lindners stammen auch aus schlesien, aus breslau, beuten,bolkenhain und aus hindenburg, mein großvater war dipl-ing im bergbau, mein urgroßvater war richter in breslau, gr0ßvater vater sind 1945 nach halle an der saale geflohen dann nach eisenach, nach dem krieg waren die beiden nie wieder in schlesien, ich kann kein schlesisch und kein polnisch
    mit freundlichem gruß thomas lindner

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