Archiv des Monats Juni 2007

Deutsch-Ahnenforschung, Ahnenforschung-Deutsch

am 26. Juni 2007 unter Veranstaltungen, Wissen abgelegt

Nach der Ahnenforschungsbörse war ich dann am Samstagnachmittag noch im Hamburger Stadtpark, um mir dort gemeinsam mit einer Freundin das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 2007 der 1. Rugby-Damen-Bundesliga anzuschauen. Nun war es für mich bereits das dritte Rugbyspiel, für Crisca jedoch das erste Mal. Bei Ausdrücken wie „dieser Versuch hat den St. Pauli-Damen 5 Punkte beschert“ war sie mit ihrem Latein bzw. Verständnis für diesen Sport schnell am Ende.

…den ganzen Beitrag lesen »

Stände…

am 25. Juni 2007 unter Veranstaltungen abgelegt

Eigentlich wollte ich heute etwas über die Stände berichten, also die Ständeordnung (Adel, Klerus, Bürgertum) und wer aus welchen Ständen ausgewandert ist und warum.

Aber die aktuellen Ereignisse haben das Thema auf einen späteren Zeitpunkt verdrängt, obwohl es um Stände in diesem Bericht auch geht.

Am letzten Samstag, 23. Juni 2007 hat die Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V. die 7. Norddeutsche Computergenealogie-Börse in Hamburg-Eimsbüttel ausgerichtet.

Meist finden ja nur Insider den Weg zu Veranstaltungen dieser Art. Aber diesmal hat die Presse darüber berichtet. Natürlich auch das Hamburger Abendblatt

Ich habe vermutet, dass neben vielen Kollegen und –innen auch viele Interessierte oder Ahnenforscher-Light wie Schatzi immer sagt, den Weg dorthin finden werden. Also gut gefrühstückt und um 11.00 Uhr auf den Weg gemacht. Da ich zum ersten Mal auf diese Veranstaltung gehe, bin ich frei nach Rudi Carrells Motto „Lass Dich überraschen“ hingefahren. Okay, das Parkplatzangebot ist in Hamburg natürlich dürftig, aber der Veranstaltungsort war so gewählt, dass man ihn sehr leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen konnte. …den ganzen Beitrag lesen »

Aller Anfang ist schwer oder doch nicht?

am 21. Juni 2007 unter Allgemein abgelegt

Manche habe das Glück, das jemand in Generationen zuvor bereits viel Vorarbeit geleistet hat, und vielleicht schon ein Stammbaum oder eine Art Familienchronik existiert. Vielleicht sind es auch ein paar handschriftliche Notizen oder der Ahnenpass der in den 1930er und 1940er als Ariernachweis diente. Oder es ist wie im letzten Beitrag erwähnt, das Foto der Großmutter, die Familiengeschichten oder, oder, oder… …den ganzen Beitrag lesen »

Ahnenforschung und wie man dazu kommt oder Am Anfang steht die Neugierde ….

am 19. Juni 2007 unter Allgemein abgelegt

Die Auslöser für ein Interesse an der eigenen Herkunft sind vielfältig: ein unerwarteter Dachbodenfund in Form eines altes Foto mit unbekannten Personen, Erzählungen von Verwandten auf einer Familienfeier, ein Brief aus Amerika, ein Artikel in der Zeitung, eine Sendung im Fernsehen, ein Dokument in merkwürdiger Schnörkelschrift, aber auch die allgemeinen Ereignisse in der Familie: Heirat, Geburt eines Kindes, Tod eines Angehörigen, usw.

Meist wartet man leider jedoch zu lange und fängt erst dann an, wenn niemand aus der Familie mehr da ist, den man fragen kann. So wird man leider nicht mehr erfahren können, was Oma Meier oder Uropa Müller für Menschen waren. Meist gibt es in den Familien noch mehr alte Dokumente und Fotos als die meisten Familienmitglieder zu glauben scheinen. In meiner Familie wissen die meisten Verwandten, dass sie an mich denken, wenn sie beim Aufräumen auf einmal über einen Stapel alter Fotos oder Dokumente stolpern.

Ich hatte noch kein anderes Hobby, dass das Herz mehr berührt, zwischenmenschliche Kontakte fördert, den Entdeckergeist anregt und vor allem Geschichte auf eine spannende und greifbare Art und Weise vermittelt. Fernsehen und Internet bringen uns die Ereignisse der weiten Welt ins Haus; mit der Familienforschung

Familienbande werden über geografische Grenzen und Ozeane hinaus geknüpft, und die Cousine 5ten Grades, also wenn die Ur-Ur-Ur-Ur-Großväter Brüder waren, steht einem u. U. näher als der Cousin, der in derselben Stadt aufgewachsen ist.

Für mich zählt in erster Linie der Mensch hinter den Namen und Daten. Selbstverständlich freue ich mich, wenn ich wieder ein Geburts- oder Heiratsdatum einer meiner Vorfahren herausgefunden habe. Jedoch interessiere ich mich beinahe mehr dafür, wie diese Person gelebt hat oder welche Ereignisse deren Leben geprägt und beeinflusst haben. Ich versuche also immer „zwischen den Zeilen“ der Kirchenbucheinträge und Urkunden zu schauen.

Der richtige Zeitpunkt anzufangen ist genau jetzt!