Passt schon…. irgendwie!

am 26. August 2016 unter Allgemein abgelegt

Also Schatzi erklärt Computersachen ja immer anhand eines Autobeispiels. Also RAM ist der Kofferraum und CPU ist…

Wo wir gerade bei Autos sind: Stellen Sie sich vor Sie haben einen alten Golf 2 und eine Tür ist kaputt. Kein Problem, man holt sich eine neues Tür. Neue Autoersatzteile sind ja bekanntlich teuer, also gehen wir zum Schrottplatz und suchen die Tür als Gebrauchtteil.

Da Sie ja eine kaputte Tür eines Golf 2 haben, holen Sie sich logischerweise keine eines Golf 3 und sagen sich: „Ach die passt da schon irgendwie rein“, sondern eine von einem Golf 2.

Was will ich Ihnen damit sagen?

Ich weiß, das ich mit dem Thema nerve, aber aus gegebenen Anlass:

Nehmen Sie nur Personen in Ihren Stammbaum auf, die auch 100%ig passen!

Naja die Ur-Großmutter war erst 14 Jahre alt, als diese ein Kind bekam und der Name passt doch auch irgendwie. OK, die Vornamen stimmen nur zum Teil und das Kind… naja, aber der Ort stimmt zumindest! Also ist das jetzt mal die Ur-Großmutter!

NEIN!
NO!
NON!
NIET NIKAGDA!

Ich habe gerade mal wieder so einen Fall am Wickel, wo der Kunde wirklich tolle Vorarbeit geleistet hat, aber ein Familienzweig ist seit 1853 leider komplett umsonst erforscht worden, da das „vorne und hinten“ nicht passt.
OK, es passt so halbwegs, aber halt nur halbwegs und nicht ganz genau!

Klar ist es toll einen richtig großen und breiten Stammbaum zu haben, aber lieber 2 mal prüfen, ob die Personen auch wirklich passen!

Was auch immer hilfreich ist: Lassen Sie mal eine zweite Person einen Blick auf Ihre Ergebnisse werfen.

Oftmals übersieht man ja Fehler einfach… so wie ich hier eventuelle Schreibfehler…

Ich wünsche Ihnen ein schönes und sonniges Wochenende.

Ihre Andrea Bentschneider

Ach Du Schei… 2

am 10. August 2016 unter Allgemein abgelegt

Danke Michael für Deinen Beitrag zu diesen „lustigen“ Namen.

Was einem aber täglich über den Weg läuft, sind dieser „super kreativen“ Frisöre.

Muss es denn immer so etwas wie:

  • Hairforce One
  • GMBHAAR
  • Kaiserschnitt
  • Hairgott

sein? Kann der sich nicht einfach nur „Friseur Meyer“ nennen?

„Backstube“ oder „Brot und Spiele“ für einen Bäcker habe ich auch schon gesehen. „Autoverleih Wucherpfenning“ (hier in HH) oder „Autowerkstatt Beule“, heißen halt so, weil die Besitzer ausgefallene(?) Namen haben.

Immer diese Wortspiele… Tzzzz.

Sie „Ahnen“ (oops) was jetzt kommt?

Schönen Tag Ihnen allen,

Ihre Andrea Bentschneider

Ach Du Schei…

am 09. August 2016 unter Allgemein abgelegt

… dachte ich als ich folgenden Eintrag gefunden habe:

Rosa Roser

 

 

 

Wie kann man sein Kind denn Rosa Roser nennen? Schlimmer wäre wohl nur Rosa Schlüpfer.

Obwohl im online Telefonbuch steht tatsächlich eine Person mit Namen „Rosa Schlüpfer“ die in Moosburg wohnt. Die steht dort mit Adresse und Telefonnummer. Kann sich doch wohl nur um einen Scherz handeln, oder?

Dann gibt es vermutlich auch einen Mann dazu der Axel Schweiß heißt?

Arme Kinder….

Auf in den Tag und Ihnen viele Funde

Ihre Andrea Bentschneider

Ahnenforschung ist langweilig

am 21. Juli 2016 unter Allgemein abgelegt

Wohl eher nicht! Wenn ich mich an einige der in diesem Jahr geführten Telefonate mit Kunden erinnere…

Kunde: In Hamburg habe ich den Fischmarkt besucht, dort gab es neben allerlei Schnick-Schnack auch noch Fische zu kaufen. Also sind wir auch zum Gänsemarkt (Anmerkung von mir: Ein Platz in der Innenstadt von Hamburg) gefahren und wollten mal die Gänse sehen. Da gibt es ja gar keine Gänse mehr?!

Tja, was soll man da sagen… Auf dem Pferdemarkt (St. Pauli) gibt es auch keine Pferde mehr zu kaufen. Vom Jungfernstieg wollte ich dann lieber nichts erzählen 🙂

Mal im Ernst: Straßennamen sagen etwas über die Geschichte der Stadt aus. Unser Büro ist im Cheruskerweg. Ja genau, der alte Stammesverband im antiken Germanien. Die Straßen drum herum sind alle nach berühmten Cheruskern benannt.

Ey Du blöde Tussi!!!. Schimpfwort „Tussi“, abgeleitet von Thusnelda (aus gerne als Schimpfwort benutzt). Thusnelda war eine Tochter des Cheruskerfürsten Segestes. Wenn die wüsste, dass knapp 2000 Jahre nach Ihrem Tod immer noch über Sie gesprochen wird…

Ich verplapper mich schon wieder…

Oder die Dame, die wissen wollte was der Nachname bedeutet. Wie bringt man einer Rentnerin bei, dass ihr Nachname entweder auf einen Feldscher oder einen Mann mit einem großen… na da unten… Sie wissen schon… Gemächt hinweist.

Schallendes Gelächter von der Dame!!! „Das kann auf keinen Fall mein Ex-Mann gewesen sein“.

OK, ich gebe ja ehrlich zu, dass es manchmal etwas anstrengend ist, sich durch alte Kirchenbücher zu wühlen, aber man lernt in den Archiven immer wieder sehr interessante Menschen kennen und das ist definitiv nicht langweilig!!!

Ihre Andrea Bentschneider

Ich bin dann mal….

am 23. Juni 2016 unter Wissen abgelegt

nein, keine Angst: Ich bin nicht weg!

Ich bin dann mal auf der keramischen Abteilung, WasserClosett (WC), Klo, Donnerbalken etc.

Wir können ja froh sein, im hier und jetzt zu leben und nicht etwa im Mittelalter.

Da verrichtete man seine Notdurft, wenn man dann in der Stadt wohnte, schön ins Töpfchen und kippte dies am nächsten Morgen einfach aus dem Fenster. Auf dem Dorf ging man halt vor die Tür und machte da, was man so machen muss.

Das „Gutes“ auch mal in Vergessenheit gerät ist ja bekannt. Zu Zeiten des Julius Cäsar besaß der betuchte Römer bereits ein WC im Hause und es gab öffentliche Bedürfnisanstalten.  Das geriet leider in Vergessenheit. Unsere Freunde am französischen Hofe gab es im 18. Jahrhundert keinen Ort wo man mal austreten konnte. Alles was man benötigte war eine Glocke.

Eine Glocke? Ja, denn man …. jetzt gehen mir langsam die Umschreibungen aus… verrichtete sein Geschäft einfach im Zimmer auf den Boden! Dann Glocke läuten und ein Bediensteter kam und entfernte die Hinterlassenschaft.

Neben der Tatsache, dass es nicht nur bei Hofe bestialisch gestunken hat, gab es natürlich auch hygienische Probleme und diverse Krankheiten die auf die geschilderten Unarten basierten.

Aber da war doch was… Ach ja die alten Römer hatten da doch etwas und wie hieß dieser Kerl noch gleich? John Harington erfand nämlich bereits 1596 ein Wasserklosett.

Kurzer Zeitsprung. Als 1860 Queen Victoria nach Deutschland kam, war man im Vorfeld bereits bemüht es der Dame so komfortabel wie möglich zu machen, also importierte man aus England eine Toilette. Diese wurde dann im Schloss Ehrenburg /Coburg eingebaut.

Also falls Günter Jauch Sie mal fragen sollte….

So nun muss ich aber wieder meinen Geschäften nachgehen.

Apropos Geschäfte…

Es war ein mal vor langer Zeit in einem fernen Lande. Dort gab es eine Art Donnerbalken und die Männer trafen sich dort um Ihre Notdurft zu verrichten. Keine Trennwände oder so, sondern man saß fröhlich plaudernd nebeneinander und machte Geschäfte. 3 Schafe kaufen = ein kleines Geschäft, 30 Schafe kaufen eher ein großes Geschäft.

Und aus dieser Zeit stammt auch die Umschreibung „sein Geschäft verrichten“. Kinder sagen oft „ich muss mal klein“ oder „ich muss mal groß“, stammt auch aus dieser Zeit.

Ihre Andrea Bentschneider

Was zum Henker steht da? 2

am 21. Juni 2016 unter Allgemein abgelegt

Nachdem zum ersten Teil diverse Kommentare und Anmerkungen gekommen sind, hier nun des Rätsels Lösung.

Ich habe mich leider im ersten Teil schon verraten bzw. diesen zweiten Teil dummerweise schon eingebaut…

Also da steht Marie MagdalenE , aber in späteren Urkunden und in persönlichen Unterlagen gibt die Dame an, Marie MagdalenA zu heißen.

Das Problem in solchen Fällen kann aber folgendes sein:

Einer meiner Vorfahren war des Lesens und Schreibens nicht mächtig. Bei der Geburt seines Kindes hat der Kirchenbuchführer Bendtschneider anstatt Bentschneider geschrieben. Also hieß die Familie plötzlich offiziell Bendtschneider. Das erwähnte Kinde heiratete auch unter dem Namen Bendtschneider. Als dessen Sohn wiederum heiratete trug man im Kirchenbuch den Namen Bentschneider ein, den ich heute noch trage.

Wie sagte Faust so schön:

„Ich habe keinen Namen dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch….“

Hauptsache gesund!

Ihre Andrea Bentschneider

Was zum Henker steht da?

am 10. Juni 2016 unter Historische Dokumente, Tipps und Tricks abgelegt

Da bestellst man eine Urkunde und nach einer gefühlten Ewigkeit kommt das heiß ersehnte Stück dann auch per Post und dann…

Die Person welche die Urkunde ausgefüllt hat, man könnte auch sagen der Standesbeamte hat eine „Sauklaue“ gehabt. Es sieht eher nach einem EKG-Ausschlag aus, als nach einem lesbaren Namen. Da hilft zum Teil nur mal mit 4 Augen drüber zuschauen bzw. mal ein paar Tage liegen lassen und es dann erneut versuchen.

Oftmals können bei Kirchenbucheinträgen aber auch andere Einträge oder Überschriften als „Lesehilfe“ dienen.

Ist das nun eine MariA oder MariE???

Als schlechtes Beispiel:

03

 

 

 

Sie wissen natürlich, dass da Marie Magdalene steht ….oder doch Maria Magdalene.

OK, die beiden letzten Buchstaben sind identisch, aber A oder E?

Sieht man sich nun die Überschrift an: Da steht halt immer „Namen“:

Zwischenablage01

 

 

 

 

 

Und wenn man sich nun bei „Namen“ den vorletzten Buchstaben ansieht (welcher ja bekanntlich ein „e“ ist) und diesen mit den letzten Buchstaben der beiden Namen vergleicht…. die sind identisch!

Also hieß das Mädel Marie Magdalena.

Grüße aus Hamburg in die Welt,

Andrea Bentschneider

Düsseldorf vs Köln

am 01. Juni 2016 unter Allgemein abgelegt

Neulich in Köln: Ein Alt bitte! Ein Faustschlag später war klar, in Köln trinkt man Kölsch und Alt wird in Düsseldorf getrunken!

Aber woher kommen diese „Zickerei“? Das ganze liegt 728 (!!!) Jahre zurück. Die Schlacht von Worringen 1288 begründete diese …. nennen wie es mal Fehde. Um es kurz zu machen: Es ging um die Vererbung des Herzogtums Limburg und das Kölner Bündnis um den Erzbischof von Köln verlor gegen das Düsseldorfer Bündnis um Graf von Berg. Düsseldorf bekam auch Stadtrechte und seitdem….

ABER: Hamburg verbindet ja auch eine Art Hassliebe mit Bremen.

Der Grund für diese liegt auch bereits mehrere Jahrhunderte zurück. Die Entscheidung der katholischen Kirche, das für die Freie und Hansestadt Hamburg verantwortliche Bistum in Bremen anzusiedeln war zu viel.

Fragt man einen Bremer warum es diese Hassliebe gibt, wird er wahrscheinlich sagen, dass die Hamburger nicht Autofahren können. Worauf der Hamburger erwidert, dass ein Mensch aus einem Dorf das gar nicht beurteilen kann. Ich könnte auch noch die Fussballrivalität zwischen dem HSV und Werder anführen oder Hapag-Lloyd in Hamburg und den Norddeutschen Lloyd in Bremen (Bremerhaven) als es um den „Kampf“ um Auswanderer ging oder die Rivalität zwischen den Häfen heute oder….

„Mein Lieblingsbier ist Beck‘s.“ würde ein Hamburger NIE sagen.

Aber Bremen hat ja auch Gutes: Die Autobahn nach Hamburg.

🙂

ABER nie vergessen: Was sich neckt, dass liebt sich. Denn wenn sich zwei Norddeutsche im Süden treffen, fallen sie sich in die Arme und lästern über die Bayern.

Ihre Andrea Bentschneider

PS: Mein Lieblingsnachbar kommt aus Bremen und ist Werder-Fan. Zusammen haben wir den Klassenerhalt von Werder gefeiert!

Heger Friedhof

am 24. Mai 2016 unter Allgemein, Veranstaltungen abgelegt

Über die Jahre hinweg lernt man ja diverse Kollegen und gleichgesinnte kennen.

Einer von ihnen ist Michael G. Arenhövel vom „Osnabrücker genealogischen Forschungskreises“ (OgF), dieser war so nett und hat den folgenden Beitrag geschrieben:

Mitglieder des Osnabrücker genealogischen Forschungskreises (OgF) arbeiteten anläßlich des Stadtputztages 2015 auf dem Heger Friedhof

Es war eigentlich wie in den vergangenen Jahren. Die Stadt Osnabrück hatte wieder zu einem Stadt-Putztag am 21. März 2015 aufgerufen. Wolfgang Hofmeister und ich hatten dafür geplant, auf dem internationalen Gräberfeld auf dem Heger Friedhof Gedenksteine zu säubern.

 

Das war mal wieder eine Sache, die niemand gerne macht. Man muß sich bücken, Wasser schleppen; Putzen und Moos entfernen, daher auch unsere Frage an die Osnabrücker Service Betriebe (OSB) ob das Wasser nach der Frostperiode angestellt wäre. Er war.

Wir begannen unsere Tätigkeit außerhalb des Stadtputztages, da wir diesbezüglich ungebunden sind. Am 23. März begannen wir zu zweit mit den ersten Reinigungs-Arbeiten auf dem Heger Friedhof. Da die Steine vielfach mit Moosflechten und Moosen sehr bewachsen waren, war an ein schnelles Arbeiten nicht zu denken. Außerdem mußte immer wieder Wasser unweit des Grä­berfeldes geholt werden. Nach ungefähr zwei Stunden mahnte uns unser Rücken die Tätigkeit vorerst einzustellen.

 

Irgendwie spielte das Wetter nicht mit oder es war etwas anderes zu tun und so machte ich mich am 21. Mai allein wieder auf den Weg zum Heger Friedhof mit Wurzelbürsten, Eimer und so einigen Utensilien. Am 8. Juni war dann Wolfgang wieder mit von der Partie.

Anschließend habe ich noch drei weitere Termine allein im Juni und Juli wahrgenommen und war froh, als ich den letzten Gedenkstein – so dachte ich – säuberte. Als ich anschließend die Steine noch einmal komplett fotografierte, stelle ich fest, daß sich ein Gedenkstein in einen großen Busch ‚verkrochen’ hatte und beim Überprüfen mußte ich dann des weiteren feststellen, daß ich einen Gedenkstein, der ganz außerhalb der Reihen lag, vollkommen übersehen hatte. Ich hoffe, daß mir „Maria Tesliva“ diesbezüglich nicht negativ gewogen ist.

Insgesamt waren es 341 Gedenksteine, die wir in über 16 Arbeits­stunden gesäubert ha­ben. Es war, wie in den vergangenen Jah­ren, wieder ein Ereig­nis, daß Spaß gemacht hat. Leider verringern sich die ‚Mitmacher’ immer mehr.

Daß der OSB dann anschließend rund um die Ehrensteine das Gras (maschinell) entfernt hat, bestätigt uns in unserer Tätigkeit weiterzumachen. Frau Eva Güse vom OSB sprach uns im Namen der Stadt Osnabrück Ihren Dank für unsere Tätigkeit aus.

Michael G. Arenhövel

Alle Fotos: Michael G. Arenhövel

Weitere Informationen über den Osnabrücker genealogischer Forschungskreis e.V. finden Sie auf deren Homepage

oder einfach unter: info@os-gen.de Kontakt aufnehmen.

Kirchenbücher online einsehen

am 18. Mai 2016 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet abgelegt

Tja, es wäre klasse, wenn ALLE Kirchenbücher bereits online verfügbar wären.

Man könnte gemütlich mit einem Kaffee oder Tee vor dem Rechner sitzen und forschen! Ist aber leider nicht so.

Allerdings gibt es einige Kirchen bzw. Landkreise wo bereits einiges online zu finden ist.

Die Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat bereits einen Großteil der Kirchenbücher online gestellt und fügt nach und nach mehr hinzu.

Zu finden sind diese unter: https://www.archion.de/

Ihre Andrea Bentschneider

PS: Wenn auch Sie Internet Seiten kennen, wo Kirchenbücher online gestellt sind, schreiben Sie doch bitte einen kurzen Kommentar.

Die anderen Leser werden sich freuen und nur als Team ist man stark!!!