Archiv des Monats Juli 2013

England und die Vornamen

am 31. Juli 2013 unter Allgemein, Prominente, Wissen abgelegt

Hat die Geburt von dem Lütten Prince George Alexander Louis of Cambridge einen Einfluss auf die Namenssuche von werdenden Eltern?

Vermutlich ja, denn die Geschichte hat gezeigt, dass nach Geburten im englischen Königshaus und nach Bekanntgabe des Namens viele werdende Eltern auch jenen Vornamen verwendet haben.

 

 

 

 

 

 

Und bei uns in Deutschland?

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Königshaus England 2. Teil

am 30. Juli 2013 unter Allgemein abgelegt

OK here we go! Also mal aktuelle Angaben über die Vorfahren vom zukünftigen König von England:

Ich gehe „nur“ die männliche Linie zurück:

Prince George Alexander Louis of Cambridge (* 22. Juli 2013 in London) sein Papa ist Prince William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge (* 21. Juni 1982 in London).

Aber da geht es schon los… Soll ich jetzt hier immer den gesamten Titel nennen?

Für Prinz William wäre das dann: Seine kögnigliche Hoheit Prinz William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge, Earl of Strathearn and Baron Carrickfergus. Baron Knickfuss ähh ich meine Carrickfergus ist Träger des Hosenbandordens und Schottischer Orden von der Distel. Das muss dann auch genannt werden. Also lass ich den ganzen Rest mal weg und bleibe nur bei Geburtsnamen und Geburtsdatum.

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Stammbaum englisches Königshaus

am 25. Juli 2013 unter Historische Dokumente, Internet, Prominente abgelegt

Nachdem der Rummel um den Lütten George Alexander Louis nun etwas abgeklungen ist, wurde ich gefragt, ob ich hier nicht mal den Stammbaum vom kleinen Prinzen zeigen könnte.

Ja und Nein. Prinzipiell wäre es kein Problem, aber…

Das hätte aber die Ausmaße eines Fußballplatzes. Ich würde logischer weise bei „Wilhelm der Eroberer“ anfangen. Ab dem lässt sich alles bis zum heutigem Tage nachweisen, ABER der gute Mann ist ja bekanntlich bereits 1027 geboren worden und demnach gäbe es „Millionen“ von Personen im Stammbaum. Das englische Königshaus ist mehr oder weniger (eigentlich eher mehr) mit so gut wie jedem Königshaus (oder ehemaligen) in Europa verwandt. Damals wurde ja immer standesgemäß geheiratet.

Als Beispiel, damit Sie sehen können, wer da so alles drinsteckt:

Willi I. (also der oben genannte) heiratete um 1049 Mathilde von Flandern, die war Tochter von  Balduin V., Graf von Flandern, und Adela von Frankreich.

Die Ehefrau von Balduin V. von Flandern war der Tochter des Königs Robert II., also war Balduin somit der Onkel Königs Philipps I. von Frankreich.
Ach ja, seine Eltern waren Graf Arnulf II. von Flandern und Mutti Rozala war wiederum Tochter des Königs Berengar II. von Italien.

Berengar war der Sohn des Markgrafen Adalbert I. von Ivrea und von Gisela, Tochter des Unruochingers Berengar I.

Dessen Eltern waren Eberhard Markgraf von Friaul, und Frau Gisela. Diese war eine Tochter vom Kaiser Ludwigs des Frommen.

Der war Sohn vom „Karl dem Großen“… ich kürze jetzt mal ab.

Papa von Karl dem Großen war Pippin der Kurze , dessen Vater  Karl Martell war Sohn von Pippin der Mittlere, der Sohn von Ansegisel, der wiederum Sohn von Arnulf von Metz….

 

Moment mal…. falsche Richtung. OHH ich bin jetzt zurück bis 582…

Über die Eltern von Arnulf von Metz ist nichts bekannt… Mein Glück 🙂

Also kleiner zukünftiger König von England, Dir einfach ein schönes Leben und wenn Du größer bist und etwas über Deine Herkunft erfahren willst, fragt Opa Charles, der hat bestimmt irgendwo einen kompletten Stammbaum.

Deine Andrea Bentschneider

 

 

Neues aus Köln

am 25. Juli 2013 unter Allgemein, Archive, Vereine, Museen abgelegt

Der Rat der Stadt Köln hat sich am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Grünen für die „kleine“ Neubaulösung entschieden und damit gegen die große Lösung unter Einbeziehung der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB). In der entsprechenden Pressemitteilung der Stadt Köln heißt es dazu:

„Der Rat der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung beauftragt, den Neubau des Historischen Archivs der Stadt Köln am Eifelwall mit dem  Rheinischen Bildarchiv, aber ohne die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) zu planen. Wenn diese Entwurfsplanung steht, muss der Rat noch über den Bau selbst entscheiden. Die geschätzten Kosten für das Gebäude belaufen sich auf etwa 76,3 Millionen Euro, 21,6 Millionen weniger als wenn die die Kunst- und Museumsbibliothek in den Bau integriert worden wäre. Der Rat beauftragte die Verwaltung, weitere Einsparpotenziale etwa durch den Verzicht auf eine Klimaanlage im Vortrags- und Ausstellungsraum und eine Verkleinerung der Dienstbibliothek im Planungsprozess zu nutzen. Die Finanzierung des Neubaus erfolgt aus dem Wirtschafts- und Erfolgsplan der städtischen Gebäudewirtschaft.

In seinem Beschluss begrüßt der Rat das Angebot der Universität zu Köln, in Hinblick auf die Kunst- und Museumsbibliothek zusammenzuarbeiten. Er beauftragte die Stadtverwaltung, auf Basis des vom Rektorat der Universität zu Köln vorgelegten Angebots eine Rahmenvereinbarung zur wissenschaftlichen und administrativen Kooperation vorzubereiten. Die Zusammenarbeit soll das Leistungsangebot der KMB steigern und Synergieeffekte realisieren. Der Rat beauftragte die Stadtverwaltung weiterhin, die mit Unterstützung des Landes begonnene Initiative zur Zusammenarbeit von Universität und KMB fortzusetzen und weitere Kooperationspartner zu gewinnen.

Mit der Entscheidung für den Bau des Historischen Archivs ohne die Kunst- und Museumsbibliothek sind Umplanungen erforderlich, die mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa sieben Monaten einhergehen. Die damit verbundenen Kosten können nach derzeitiger Einschätzung durch die vorher angeführten Einsparpotenziale aufgefangen werden. Im Vergleich zu den eingesparten Kosten überwiegen die finanziellen Vorteile bei weitem.

Das vom Kanzler der Universität zu Köln übermittelte Kooperationsangebot gilt in allen Punkten bis auf die mögliche Beteiligung an den Betriebskosten auch für den Fall, dass die KMB nicht in den Neubau des Historischen Archivs zieht.“

Unterstützer der KMB hatten vor der Ratssitzung für die große Lösung demonstriert. Nach der Entscheidung sagte Damian van Melis, der Vorsitzende des Fördervereins, laut  Kölner Stadt-Anzeiger: „Es ist fast grotesk, wie der Stadtrat in Unkenntnis der Sach- und Finanzlage Köln bundesweit zum Gespött macht, damit unserem Ansehen schadet und zudem noch Geld verbrennt.“

Historisches Archiv der Stadt Köln

am 24. Juli 2013 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet abgelegt

Wenn es nicht so traurig wäre könnte man das Ganze für einen schlechten Film halten.

Die Stadt Köln hat es sich zum Ziel gesetzt, das sicherste und modernste Archiv Europas zu errichten“, teilte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters mit. Diese Aussage klingt für den VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare) „wie Hohn und Spott angesichts der aktuellen politischen Sachlage. Große Worte – aber wo bleiben die Taten?“ Mit der Materie vertraute Fachleute vermuten, dass die Verzögerung eine Folge von Sparmaßnahmen sei, dies aber nicht offen kommuniziert werden solle. Die ursprünglich für 2015 versprochene Fertigstellung des Neubaus war bereits auf 2017 verschoben worden.

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Ford Automobile

am 23. Juli 2013 unter Ancestry.de, Auswanderung, Fotos, Historische Dokumente abgelegt

OK, Detroit ist offiziell Pleite, aber meine Geschichte spielt weit früher:

Heute vor 110 Jahren verkaufte Ford sein erstes Automobil, ein Ford Modell A.

Erworben hat es ein  Dr. Ernst Pfenning aus Chicago, Illinois

Der alte Henry Ford hat ihm persönlich den Wagen (hmm kann man das schon Auto nennen?) übergeben.

Dr. Ernst Pfenning klingt nicht gerade sehr amerikanisch, eher deutsch…

Mal sehen…

OK, ganz einfach. Dieser Mann stammt aus Obhausen im schönen Sachsen-Anhalt.

 

Wie ich darauf komme?

Der gute hat 1893 einen Antrag auf die US Staatsangehörigkeit gestellt und dort stehen alle Daten über ihn drin.

Im Umkreis von 10 Kilometern wohnen laut Telefonbuch immer noch ein paar Personen mit dem Nachnamen Pfennig. Ob die wohl heute Rabatt bei Ford bekommen, wenn sie die Verwandtschaft nachweisen?

Ihre Andrea Bentschneider

Familienforschung für die Ohren!

am 23. Juli 2013 unter Allgemein, Internet, Interviews abgelegt

Timo Kracke, ja den hier meine ich:

ist ja nicht doof!

Wenn die Zahl der Hörbücher immer mehr steigt, kann man ja auch Ahnenforschungstipps vertonen.

Gesagt getan, also hier nochmals der Hinweis auf seine „Familienforschung für die Ohren!

 

 

Ihre Andrea Bentschneider

München online

am 19. Juli 2013 unter Historische Dokumente, Internet abgelegt

Findmittel des Stadtarchivs München nun online recherchierbar

Mit der Billigung des Abschlussberichts durch die  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) konnte das Stadtarchiv München ein zweijähriges Projekt erfolgreich beenden, das es sich zum Ziel gesetzt hatte, erste Aktenbestände des Archivs auch online recherchierbar zu machen. Im Rahmen des Förderprogramms „Wissenschaftliche Literaturversorgung und Informationssysteme“ der DFG wurden 17 bisher nur maschinenschriftlich vorliegende Findbücher und Karteien mit insgesamt 51.557 Einträgen zur Bereitstellung im Internet nachträglich digital erfasst (retrokonvertiert).

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Ancestry for free

am 18. Juli 2013 unter Allgemein, Ancestry.de, Historische Dokumente, Internet abgelegt

 

 

Ancestry.com bietet bis zum 21. Juli mal wieder etwas umsonst an.

Vielleicht ist es ja auch etwas für Sie.

Grüße aus Hamburg,

Andrea Bentschneider

Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr

am 16. Juli 2013 unter Allgemein, Archive, Vereine, Museen abgelegt

Durch den Umzug in das Haus der Stadtgeschichte bleibt das Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr vom 24. Juli 2013 bis voraussichtlich Mitte September 2013 geschlossen. Telefonische und schriftliche Anfragen können in dieser Zeit nicht beantwortet werden.

Die Wiedereröffnung des Lesesaals am neuen Standort im Haus der Stadtgeschichte, Von-Graefe-Straße 37, ist für Mitte September geplant. Der genaue Termin wird zeitnah in der Presse sowie unter www.stadtarchiv-mh.de bekanntgegeben.

Quelle: Mülheim an der Ruhr,  Pressemitteilung

Ihre AB