Archiv des Monats September 2017

Kreis-, Verwaltungs-

am 18. September 2017 unter Historische Dokumente, Wissen abgelegt

Gebietsreform und ähnliches.

Wat? OK, wie Sie sicherlich wissen bzw. nicht wissen, gab es in Deutschland mehrere solcher Gebiets-Reformen.

Als Beispiel: Ihr Vorfahr wurde in Niedersachsen geboren und zwar im Landkreis Grafschaft Hoya.

Der Landkreis Grafschaft Hoya entstand 1932 aus der Vereinigung des größten Teils des Kreises Hoya mit dem Kreis Syke in der Kreisgebietsreform am Ende der Weimarer Republik.

Am 01. Juli 1972 fing dann in Niedersachsen die große Gebietsreform an. Die Landkreise wurden geändert. „Kleinkleckersdorf“ kam zum „Landkreis B“ hinzu und „Großkleckerdorf“ blieb im alten „Landkreis A“. Nächste Änderung dann im März 1974 mit diversen Eingemeindungen und die letzte dann am 01. August 1977. Seit diesem Tage gibt es den Landkreis Grafschaft Hoya nicht mehr.

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Ich glaub‘ mein Schwein pfeift

am 12. September 2017 unter Allgemein abgelegt

Da steh ich eben beim Bäcker und wollte mir ein Franzbrötchen holen… Vor mir in der Schlange stehen zwei Mädels, beide so etwa 13 Jahre alt. Hier der Dialog:

M1:“ Ey, heute präsen die das neue I-Phone, muss ich haben!“

M2: „Will ich zu Weihnachten!“

M1: „Heute Abend mal Whatsappen“

M2: “ Jupp!“

M1: „Zwei Brötchen!“

HÄ?

In dem Alter hätte ich mich zu Weihnachten über die neue Barbie gefreut und nicht etwas verlangt was so um die € 1000 kostet.

OK, ich habe damals auch stundenlang das Telefon belegt und mit meiner Freundin telefoniert, aber meine Eltern haben mir zumindest beigebracht, dass man in ganzen Sätzen spricht und ein Bitte und Danke auch nie schadet.

Werde ich spießig?

Andrea Bentschneider

Das Archiv des Enzkreises

am 12. September 2017 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente abgelegt

Herr Huber, der Leiter des Archivs war so freundlich und hat für unsere Rubrik „Archive stellen sich vor“ etwas geschickt:

Familienforschung im Kreisarchiv

Familie Christoph Blaich auf dem Dreilindenplatz in Neuenbürg

Wer bin ich? Und wo komme ich her? – Familienforschung im Kreisarchiv

Ihr persönlichster Zugang zur Geschichte führt über die eigene Familie! Sich selbst kennenlernen heißt auch die Menschen zu kennen, von denen Sie abstammen, deren Gestalt und Charakterzüge Sie in sich tragen. Doch die meisten von uns kennen höchstens noch die Namen der Urgroßeltern – Weiteres verliert sich im Dunkel der Geschichte. Wenn Sie mehr wissen wollen über Ihre Vorfahren – und dies sogar selbst erkunden möchten, sind Sie für das Gebiet des Enzkreises im Kreisarchiv goldrichtig. In Sachen Ahnen- bzw. Familienforschung, wissenschaftlich Genealogie genannt, führt kein Weg an uns vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Familie Christoph Blaich auf dem Dreilindenplatz in Neuenbürg

Denn das Kreisarchiv verfügt über einzigartige genealogische Quellen:

  • Mikrofilme sämtlicher Kirchenbücher der Enzkreis-Pfarreien bis ca. 1870
  • Zweitbücher der Personenstandsregister ab 1870/1876 aller Enzkreis-Gemeinden
  • Die Privatarchive der Genealogen Erich Dihlmann, Ernst Hahner und Gerhard Trück
  • Mikrofilme wichtiger Quellen aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg wie Musterungs- und Steuerlisten, Bürger-, Huldigungs- und Leibeigenenverzeichnisse für den Pforzheimer Raum
  • Weit über 100 Ortsfamilienbücher aus Baden-Württemberg
  • Weitere gedruckte und ungedruckte Literatur wie Familienchroniken, Kirchenbuch-Verkartungen, Pfarrer- und Dienerbücher, Ortsfremden-Verzeichnisse, genealogische Zeitschriften und Bibliographien.

Worauf warten Sie noch? Mikrofilm-Scanner und Reader-Printer stehen für Sie bereit! Telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Zähringerallee 3
75177 Pforzheim

07231 308-9423
07231 308-9837
Kreisarchiv@enzkreis.de

Ich habe sowohl mit Herrn Huber, als auch mit Herrn Schmidt vom Archiv telefoniert und mich per Mail ausgetauscht.

HUT AB! Die sind dort super nett, freundlich und zuvorkommend. Und nein, ich bekomme keine Geschenke für diese Lobhudelei! 🙂

Zu ergänzen wäre noch die Homepage: https://www.enzkreis.de/kreisarchiv

Liebe Grüße aus Hamburg,

Andrea Bentschneider

Tipp Ortschroniken

am 05. September 2017 unter Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Literatur abgelegt

Tja, da haben Sie nun Ihre Familie weit zurückverfolgt und einen Haufen Urkunden und Kirchenbucheinträge.

Dann tragen Sie die Daten in Ihren Stammbaum ein und dann? Ich finde es immer schön, wenn man neben den puren Daten auch ein wenig Hintergrundinformationen sammelt.

Als Beispiel: Wenn ich heute mal entspannt an die Elbe fahren möchte, setzte ich mich ins Auto und bin in knapp 20 Minuten (jaja, der leidige Verkehr) beim Treppenviertel in Blankenese. und zu Zeiten von Ur-Opa? Der setzte sich in eine Kutsche und fuhr entspannt bis zur Hamburger Stadtgrenze- Kontrolle – dann 10 Meter weiter die nächste Kontrolle, denn er wollte Altona betreten. Und da Altona erst seit 1937 zu Hamburg gehört, wurde natürlich kontrolliert. Wo wollen Sie hin, was haben Sie dabei etc.? Nicht zu vergessen, dass es keine asphaltierten Straßen gab und natürlich irgendwann das Stadttor auch dicht gemacht wurde, also rechtzeitig zurückfahren. Damals benötigte man für den gleichen Weg in knapp 2-4 Stunden.

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