Archiv des Monats Oktober 2007

Matrix re- reloaded!

am 26. Oktober 2007 unter Historische Dokumente, Prominente abgelegt

Wie beim Film hätte Schatzi rechtzeitig aufhören sollen. Er hat mir fest versprochen, dass nach diesem Teil Schluss ist.

Freunde von uns bekommen bald ihr erstes Kind. Während wir Frauen uns ernsthaft über den Namen für die zukünftige Erdenbürgerin unterhalten, haben die Kerle nur Namen im Kopf, die man seinem Kind nie geben sollte, um Hänseleien zu vermeiden: Pumukel, Waltraut oder Cendrine mit Vornamen und Meier mit Nachnamen. Schatzis absoluter No-Go Name ist: Familienname: Grube und Vorname: Claire. Witzig, aber wer nennt seine Tochter Klär.. ähhh Claire Grube? …den ganzen Beitrag lesen »

Ballinstadt, die Zweite

am 16. Oktober 2007 unter Auswanderung abgelegt

Erst einmal vielen Dank für die Kommentare zur Ballinstadteröffnung.

Ehrlich gesagt war ich ja nicht soooo begeistert von der Eröffnung, aber ich war jetzt vor ein paar Wochen noch einmal in der Ballinstadt und bin froh, dass ich meinen ursprünglichen Eindruck grundlegend revidieren kann.

Jetzt, wo der normale Betrieb läuft, und ich auch den richtigen Eingang gefunden habe (war vorher in einem blonden Moment offensichtlich durch einen Noteingang in der Ausstellung gelandet), ist auch die Führung und Struktur durch die klare Beschilderung zu erkennen. Der teilweise übertrieben harschen Kritik der Presse wurde sich gestellt, und viele vormals negativ aufgefallene Aspekte überarbeitet und damit beseitigt. Als Beispiel möchte ich hier nur beispielhaft die „sprechenden Puppen“ erwähnen: War es bis vor kurzem noch so, das alle Puppen durch Sensoren ausgelöst gleichzeitig anfingen zu reden und ich mit meinem Tinnitus kein Wort mehr verstehen konnte; so hat man nun die Gelegenheit, sich z. B. zu der ältere Puppendame mit auf die Bank zu setzen und per Kopfhörer in einer intimen Begegnung ihrer Lebensgeschichte zu lauschen. …den ganzen Beitrag lesen »

BILD ich mir mal eine Meinung

am 09. Oktober 2007 unter Auswanderung, Historische Dokumente, Veranstaltungen abgelegt

Letzte Woche klingelte hier das Telefon und ein Redakteur der BILD-Zeitung Rostock fragt an, ob ich nicht einen Tag als Ahnenforschungsexpertin am Expertentelefon die Fragen der Hörer beantworten kann? Klar kann ich! Also am Donnerstag sollte ich von zwischen 10 und16 Uhr die Fragen beantworten. Nachdem ich hier in Hamburg „mitten in der Nacht“ aufgestanden bin, mein Auto mit Literatur en gros und meinem Laptop voll gepackt habe, bin ich dann Richtung Rostock aufgebrochen. Da ich nicht wusste, was mich erwartet bzw. was in dem Artikel steht, war ich auf alles gefasst.

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New York…New York

am 01. Oktober 2007 unter Allgemein, Auswanderung, Prominente abgelegt

So da bin ich wieder, frisch zurückgekehrt vom Kurzurlaub in New York. Ich habe ja 10 Jahre in dieser Stadt gelebt und muss ehrlich zugeben, dass ich diese Zeit nicht missen möchte. ABER: Mein Gott ist das laut und hektisch. Frank Sinatra hat gesungen, dass die Stadt niemals schläft und er hatte Recht. Nur Jubel und Trubel und das 24 Stunden lang.

Neben der Tatsache, dass ich mir mal wieder das Einwanderermuseum auf Ellis Island (http://www.ellisisland.org/) angesehen und meine dortigen Freunde und Kollegen besucht habe, bin ich natürlich zur alljährlichen Steuben-Parade gegangen. Jede Nationalität hat ihre Parade auf der Fifth Avenue, und da dürfen die Deutschen bzw. Deutschamerikaner selbstverständlich auch nicht fehlen. Diese Parade, die jeweils am 3. Samstag im September stattfindet, ist nach dem Magdeburger General von Steuben benannt, der unter George Washington um 1777 im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu Ruhm und Ehre kam.

Ich hatte vor 2 Monaten mit einem meiner Kunden gesprochen und er hat mich dann spontan eingeladen, im VIP-Bereich seiner Firma mir die Parade mit anzusehen.

Klingt toll – war es auch.

Ab 12:00 Uhr zogen dann die verschiedenen Gruppen, teils in Uniform, teils in Trachten, stolz über die New York Prachtstrasse. Gegenüber von der Tribühne war eine Militärkapelle aufgebaut, die die Paradeteilnehmer, sofern sie nicht selbst Musik machten, musikalisch unterstützen. Schön war auch, dass es für die Zuschauer einen deutsch-englischen Live-Kommentar gab, der erklärte, wer und was gerade vorüber zog. Denn es gibt ja hier nicht nur „Leathertrousers and Souerkrout“

Wie man bei der Party allerdings ein „Nickerchen“ machen kann ist mir ein Rätsel Herr Kissinger. Aber wahrscheinlich hat er sich noch vom Gala-Diner am Vorabend erholt. [Es kann natürlich auch an meinen Fotokünsten liegen]

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