Archiv der Kategorie 'Historische Dokumente'

Hinz oder Kunz?

am 25. November 2016 unter Allgemein, Historische Dokumente abgelegt

Das MANN bei der Geburt eines Kindes aufgeregt ist, kann ich mir als Frau denken.

Die Geburt wird beim Standesamt angezeigt, der Standesbeamte liest dann die Urkunde nochmals vor und man unterschreibt.

Also bitte hier unterschreiben:

zwischenablage01

Nein, bitte dort….

Ach so….

Da war der Vater wohl etwas SEHR aufgeregt!. Es ist das erste mal, dass ich so etwas auf einer Urkunde sehe.

Aber mal Spaß beiseite:
Neben der traurigen Tatsache, dass es heute (also Ende 2016)knapp 5 (!!!) Millionen Deutsche gibt, die nur nur einzelne, kurze Sätze lesen und schreiben können. Zwei Millionen kommen über einzelne Wörter nicht hinaus, und etwa 300 000 Menschen scheitern selbst daran.

Wenn wir nun in der Zeit zurück gehen, steigt deren Zahl natürlich, da „damals“ zum Teil noch keine Schulpflicht bestand.

Nehmen wir doch mal….. Unseren Freund  den Landwirt „Ignaz Kunz“:

zwischenablage02
Der unterschrieb wie folgt:

zwischenablage03

 

 

 

Also Ignatz Kuntz.

Hmm klingt beides identisch, obwohl andere Schreibweise.

Wer hat denn nun recht mit der Schreibweise? Der Standesbeamte mit Ignaz Kunz oder der Landwirt mit Ignatz Kuntz?

Da man sich ja auch damals schon irgendwie ausweisen musste, hat Ignatz (ich bleib mal bei der Schreibweise) wahrscheinlich seine Taufurkunde vorgelegt. Wie man an der Handschrift von Ignatz erkennt, hat er wohl nicht viel geschrieben / schreiben können.

Das er seinen Namen schreiben kann, hat er wahrscheinlich oft geübt und wer bitte übt eine falsche Schreibweise???

Ich tendiere zu Ignatz Kuntz… Was meinen Sie??

Liebe Grüße aus Hamburg,

Ihre Andrea Bentschneider

Trump

am 23. November 2016 unter Ancestry.de, Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Prominente abgelegt

„Hey Andrea warum machst DU nicht mal etwas über Trump?“ Diese Frage kam letzte Woche per Mail.

Hab ich doch schon längst. Ich habe bei der ersten Erwähnung des Namens als eventueller Kandidat mal etwas geforscht, das ist nun aber auch schon mehr als ein Jahr her,  ich habe seinen Stammbaum damals im Juni 2015 erstellt.

Wie?

Ganz einfach: Ich habe „gegoogelt“ und auf Ancestry gesucht und gefunden.

Innerhalb von nur zwei Stunden habe ich die direkten Vorfahren von Donald zurück bis zu seinem Ur-Ur-Ur- Opa Johann Paul Trump gefunden. Johann Paul ist 1727 in Bobenheim am Berg im Landkreis Bad Dürkheim zur Welt gekommen.

Da ja sich da aber gerade „jeder“ auf Trump und seine Vorfahren stürzte, habe ich es aber sein lassen, mich da auch einzubringen.

Aber die Funde sind halt „nur“ Daten und Zahlen, aber wie auch in jeder anderen Familienforschung, wäre es natürlich toll, wenn man etwas „Fleisch an die Knochen“ bekommt. Sprich Geschichten über die jeweiligen Personen. Das geht natürlich in zwei Stunden nicht, da musst Du dann tief im Archiv buddeln.

Im Landesarchiv Speyer hat man ja nun ein Dokument gefunden, in welchem zu lesen ist, das Opa Trump zwar in die USA ausgewandert ist, aber wieder nach Kallstadt zurück kam. Da es aber keine offizielle Abmeldung gab, musste er zurück in die USA.

Aber ob es nun um die Trump Forschung geht oder die von Barack Obama (erinnern Sie sich, ich hatte bei ihm deutsche Wurzeln gefunden), JEDE Familienforschung ist spannend! Ob nun Promi-Familie oder Otto Normalverbraucher.

In diesem Sinne: Viel Erfolg bei Ihrer Forschung.

Ihre Andrea Bentschneider

Feudel, Oachkatzelschwoaf, Teilchen und eine Schrippe

am 22. November 2016 unter Allgemein, Historische Dokumente, Internet, Wissen abgelegt

Schatzis Freund Volker ist aus Berlin nach Hamburg gezogen. Da man ja nett ist, haben wir natürlich sein neues Domizil in Hamburg erst einmal grundgereinigt. Aber wie die Kerle so sind, fehlte natürlich die Hälfte, also habe ich Volker in den Drogeriemarkt Budnikowsky geschickt, um Allzweckreiniger, Lappen, Scheuerpulver und einen Feudel zu kaufen. Nach 10 Minuten kam er wieder, hatte auch alles, bis auf den Feudel.

„Den gibt es da nicht“? Keinen Feudel bei Budni ist wie McDonalds ohne Burger, da wird nie im Leben passieren. Also zusammen hin spaziert und was sehen meine Augen da liegen? Feudel! „Ach, Aufnehmer meinst Du!“

Den Begriff Feudel haben die Franzosen mit hergebracht, mehr oder weniger…  Das Wort stammt vom französischen Wort „voile“ (Schleier oder Kopftuch) ab (Falls Sie mal bei Herrn Jauch auf dem Stuhl sitzen).

Hier oben im Norden, gibt es nun seit den anfänglichen Pilotprojekten so um 2010 herum, auch wieder Platt (also Niederdeutsch) Unterricht an den Schulen. Leider noch nicht an allen und regelmäßig. Es fehlen halt Lehrer die noch platt schnacken können.

Neben Hamburch gibt es dat auch noch in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Lange wurde den Lütten, wenn sie denn überhaupt noch platt gesprochen haben, dies ausgetrieben. Erst etwa ab dem Jahr 2000 merkte „man“, dass die niederdeutsche Sprache ist ein wertvolles Kulturgut ist. Wenn sie vor dem Aussterben bewahrt werden soll, muss etwas getan werden.

Regionale Dialekte MÜSSEN erhalten bleiben, es klingt doch toll wenn einer so richtig Bayrisch daherredentut.

Andrea Länder sind uns da einen Teil voraus. In Neu-Seeland gibt es Maori Unterricht an den Schulen, es wird der Haka (ein ritueller Tanz der Ureinwohner und KEIN Kriegstanz) gelehrt, um so das kulturelle Erbe zu erhalten.

Weltweit gibt es Zur Zeit etwa 6.500 auf unserem Planeten. Linguisten schätzen, dass in 100 Jahren knapp die Hälfte davon verschwunden ist.

Wie für Tiere, gibt es auch für Sprachen eine „rote Liste“, da diese vom Aussterben bedroht sind. Wer jetzt nur an die kleinen Stämme in den Regenwäldern denkt, hat unrecht. Auch eine unserer Sprachen steht auf dem Index: Niedersorbisch.

Bóžemje!

Ihre Andrea Bentschneider

Was zum Henker steht da?

am 10. Juni 2016 unter Historische Dokumente, Tipps und Tricks abgelegt

Da bestellst man eine Urkunde und nach einer gefühlten Ewigkeit kommt das heiß ersehnte Stück dann auch per Post und dann…

Die Person welche die Urkunde ausgefüllt hat, man könnte auch sagen der Standesbeamte hat eine „Sauklaue“ gehabt. Es sieht eher nach einem EKG-Ausschlag aus, als nach einem lesbaren Namen. Da hilft zum Teil nur mal mit 4 Augen drüber zuschauen bzw. mal ein paar Tage liegen lassen und es dann erneut versuchen.

Oftmals können bei Kirchenbucheinträgen aber auch andere Einträge oder Überschriften als „Lesehilfe“ dienen.

Ist das nun eine MariA oder MariE???

Als schlechtes Beispiel:

03

 

 

 

Sie wissen natürlich, dass da Marie Magdalene steht ….oder doch Maria Magdalene.

OK, die beiden letzten Buchstaben sind identisch, aber A oder E?

Sieht man sich nun die Überschrift an: Da steht halt immer „Namen“:

Zwischenablage01

 

 

 

 

 

Und wenn man sich nun bei „Namen“ den vorletzten Buchstaben ansieht (welcher ja bekanntlich ein „e“ ist) und diesen mit den letzten Buchstaben der beiden Namen vergleicht…. die sind identisch!

Also hieß das Mädel Marie Magdalena.

Grüße aus Hamburg in die Welt,

Andrea Bentschneider

Kirchenbücher online einsehen

am 18. Mai 2016 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet abgelegt

Tja, es wäre klasse, wenn ALLE Kirchenbücher bereits online verfügbar wären.

Man könnte gemütlich mit einem Kaffee oder Tee vor dem Rechner sitzen und forschen! Ist aber leider nicht so.

Allerdings gibt es einige Kirchen bzw. Landkreise wo bereits einiges online zu finden ist.

Die Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat bereits einen Großteil der Kirchenbücher online gestellt und fügt nach und nach mehr hinzu.

Zu finden sind diese unter: https://www.archion.de/

Ihre Andrea Bentschneider

PS: Wenn auch Sie Internet Seiten kennen, wo Kirchenbücher online gestellt sind, schreiben Sie doch bitte einen kurzen Kommentar.

Die anderen Leser werden sich freuen und nur als Team ist man stark!!!

Opa „noch nicht“

am 19. April 2016 unter Historische Dokumente, Tipps und Tricks abgelegt

Mein Opa heißt mit Vornamen „noch nicht“, glauben Sie nicht?

Hier ein Ausschnitt aus seiner Geburtsurkunde:

 

noch nicht

Sag ich doch!!!

Im Ernst: Dies ist eine Geburtsurkunde aus dem Jahr 1883 aus Mecklenburg, genauer gesagt Ludwigslust. Und dort war es „gang und gebe“, dass ein Neugeborenes Kind erst mit der Taufe einen Vornamen erhielt.

 

Nach der Geburt eines Kindes ist „man“ also zum Standesamt gegangen und hat die Geburt angezeigt, dann folgte Tage drauf die Taufe in der Kirche und dann ging „man“ nochmals zum Standesamt. Der oder die Vornamen wurden dann als Beischreibungen/Nachbeurkundungen auf der jeweiligen Urkunde hinzugefügt.

„Und Frau Bentschneider, was soll mir das nun sagen“?, werden nun einige Leser sicherlich fragen…

Achten Sie bei Bestellungen von Urkunden IMMER darauf eine „Originalkopie nebst Beischreibungen/Nachbeurkundungen“ zu bestellen.

Oftmals finden sich Hinweise auf eine spätere Eheschließung oder dem Tod der Person(en) oder… man kann so einiges aus diesen Beischreibungen/Nachbeurkundungen erfahren und spart sich eventuell ein paar andere Forschungsschritte.

Liebe Grüße aus Hamburg in die Welt,

 

 

Schon mal probiert?

am 15. März 2016 unter Allgemein, Historische Dokumente, Internet, Literatur abgelegt

Nein, meine lieben Leser es geht nicht ums Essen!

Ich war gerade im Begriff etwas zu unseren Nachnamen zu schreiben, da rief meine Mutter an und fragte ob ich ihr über das kommende Wochenende mal „Das Parfüm“ von Patrick Süskind ausleihen könne, denn sie wolle ein entspanntes Lesewochenende machen.

Kein Thema Mutti!

Süskind ist ja auch ein schöner Nachname… kommt der von „ohh Sie haben aber ein Süßes Kind“?
Eher nicht, denn Süskind ist eher die Koseform bzw. Übername für Zacharias, Elieser und Azriel.

Hä, das sind doch jüdische Namen aus der Bibel, oder? Stimmt!

Papa Süskind, also der Vater von dem Autor, namens Wilhelm Emanuel Süskind wurde 1901 in Weilheim in Bayern geboren. Dessen Vater war laut eines online Stammbaums ein Paul Süskind aus Oberdollerndorf und dessen Vater Leopold Louis Süskind wurde 1848 in Oberollerndorf geboren, dessen Vater David Süskind wiederum 1813 und dessen Vater Nathan Süsskind auch bekannt unter „Nathan ben Eliakom Halevi“ wurde 1776 geboren.

Und ZACK! mal eben bis zum Ur-Ur-Ur- Opa von Patrick Süskind gekommen!

ABER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Leider ein Fehler im Stammbaum!

Der im Stammbaum aufgeführte Opa namens Paul soll 1890 geboren worden sein und da ist der Fehler, denn dann war Opa Süskind bei der Geburt von seinem Sohn gerade mal 11 Jahre alt.

Nein, ich will nicht auf online Stammbäumen herumhacken, sondern nochmals daran erinnern: Die Daten die man hat bzw. findet auch auf Logik prüfen und dann in den Stammbaum eintragen.

Leider kommen solche „Fehler“ oft vor, da wird aus 1892 plötzlich eine 1829 oder aus einer Anna eine Anne.

Also: „Immer langsam mit den jungen Pferden“, denn Familienforschung dauert.

Ihre Andrea Bentschneider.

PS: Tja, stellt sich die Frage, ob einfach Zahlen im online Stammbaum vertauscht wurden oder der gelistete Opa Paul Süskind einfach nur ein Namensvetter war. Der echte Opa Süskind wurde 1873 geboren und arbeite in Bayern als Tierarzt und Ministerialrat.

Christel von der Post!

am 09. März 2016 unter Allgemein, Fotos, Historische Dokumente abgelegt

IMG

 

Tari- Tara – Die Post ist da!

Heute wird ja kaum noch ein Brief oder eine Postkarte geschrieben, aber damals….

Patrick Geiser von genpas.de hatte da so eine Idee, aber lesen Sie selbst was er schreibt.

Ihre Andrea Bentschneider

 

Mit genpas.de auf postalische Spurensuche zu unseren Vorfahren!

Es ist wie die berühmte Nadel im Heuhaufen, angesichts unzähliger Postkarten die weltweit verschickt wurden, die zu finden, die ein wichtiges Bindeglied bei der Erforschung der eigenen Familiengeschichte sein kann.
Heute ist eine Kurznachricht schnell per WhatsApp oder Email verschickt und wird fast zeitgleich vom Empfänger gelesen. Vor wenigen Jahrzehnten benötigte es für eine Kurzmitteilung Kleingeld, eine Karte, Briefmarke, Stift, Stempel, Postsäcke, Briefkästen, Postbeamte und viel Zeit. Die digital versendeten Informationen werden wohl für immer verloren sein, während Postkarten eine gute Chance haben Jahrzehnte und bisher sogar schon über ein Jahrhundert zu überdauern. Viele dieser älteren Karten befinden sich in staatlichen und privaten Sammlungen oder sind bei Händlern eingelagert. Die für Genealogen wichtigen Informationen auf ihnen sind also nur einem kleinen begrenzten Kreis zugänglich, der unter Umständen noch nicht einmal Interesse daran hat.
Das Projekt genpas.de ist ein genealogisches Postkartenarchivsystem mit dem Ziel, so viele Karten wie möglich digital zu erfassen und nach der Transliteration der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Per Schlagwortsuche kann zum Beispiel nach einem Familiennamen gesucht werden und im besten Falle findet sich ein schon lange gesuchtes Verbindungsglied, ein Beleg oder ein Hinweis wodurch die eigene Forschung bereichert wird.

Die Idee für genpas.de entstand, als sich anhand von wenigen Postkarten aus den 1910 er und 20er Jahren Teile des Lebens- und Reiseweges eines nahen Verwandten um die ganze Welt rekonstruieren ließen, als fehlende Puzzleteile zu dem was bekannt gewesen ist. Die Technik von heute macht es möglich, einen Großteil dieser alten Bestände zu erfassen und bereitzustellen. Bei der Übersetzung ist allerdings persönlicher Einsatz vieler Mitstreiter gefordert. Genpas.de wurde so konzipiert, dass sich jeder mit einbringen kann der Zeit und Interesse hat, sei es Karten zu scannen und hochzuladen oder vorhandene Karten zu übersetzten. Auch wenn es sich dabei durchaus um ein unendliches Projekt handelt, ist jede übersetzte Karte für das Projekt wertvoll und könnte am Ende jemanden erfreuen.
Für jede Form der Unterstützung die zum Gelingen dieses Projektes beiträgt, bedanke ich mich im Voraus.

Patrick Geiser
www.genpas.de

Warum ist mein Vorfahr eigentlich…

am 02. Juni 2015 unter Allgemein, Auswanderung, Historische Dokumente, Wissen abgelegt

…ausgewandert …umgezogen… hat sich von der Frau getrennt oder oder oder???

Es treten manchmal in der Familienforschung Fragen auf, die sich nur schwerlich oder eventuell gar nicht beantworten lassen.

Es gibt diverse Gründe warum zum Beispiel eine Person um 1870 ausgewandert sein könnte. Religiöse Verfolgung, „drücken“ vor dem Militärdienst, finanzielle Not oder er hat ein Mädel geschwängert und „ist stiften gegangen“. Wenn Sie keine Einzelheiten kennen, werden Sie diese wohl auch nie erfahren. In solch einem Fall kommt es natürlich darauf an woher die Person stammt.

Als Beispiel: Der alte Bauer stirbt und es galt im dem Staat oder Herzogtum die „Realteilung“, sprich der Hof wurde unter allen Kindern gleichmäßig verteilt. Nach 2, 3 Generation könnte man dann noch eine Fläche so groß wie ein Handtuch sein eigen nennen. Das reichte natürlich nicht als Existenzgrundlage.

PS: Realteilung, da Landbesitz früher als „Realitäten“ bezeichnet wurden.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema sind: Andere Zeiten- Andere Bedeutung!

Sagt heute jemand „geheim“ meint er vertraulich, hintern oder inoffiziell, früher war „geheim“ ein Ausdruck für „mit einer Sache vertraut sein“ – Geheimrat oder das Geheime Preußische Archiv.

„Der Typ ist aber geil!“, in den 80igern hieß das „toller Typ!“, ein paar Jahre vorher war „Geil“ noch ein Ausdruck für … naja Sie wissen schon 🙂

Oma sagte zu flirtenden Männern Poussierstängel. Meine Muhme hat mir immer…. Sie kennen Muhme nicht? Alter Ausdruck für Tante. Der Oheim war das männliche Pendant, also der Onkel.

Und wenn Sie einen Vatermörder tragen, haben Sie keinen gehbehinderten Killer auf dem Arm, sondern ein Hemd mit Stehkragen.

Ohh ich verzettel mich schon wieder…

Zurück zum Ausgangsthema: Warum Uroma sich von Uropa getrennt hat, werden Sie wohl nie zu 100% klären können. Klar, es gibt in der Familie die Geschichte, „dass er immer….“ Aber Sie wissen ja selber, dass nur knapp 50% dieser Familiengeschichten oder Gerüchte wahr sind.

Ihre Andrea Bentschneider,

…früher mal Bendschneider, denn mein Vorfahr konnte nicht lesen und Schreiben und hat seine Eheurkunde so unterschrieben:

Zwischenablage01

Aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte!

 

… und weiter geht die wilde Fahrt!

am 13. Mai 2015 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet abgelegt

Keine Panik, jetzt kommt keine Geschichte vom Rummelplatz, Kirmes, Dom oder wie man ein Volksfest bei Ihnen nennt.

News aus der Familienforschung!

KÖLN:
Nachdem das alte Stadtarchiv ja am 3. März 2009 zusammenfiel, hat der Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln am 6.5.2015 in einer Sondersitzung einstimmig den Neubau des Historischen Archivs der Stadt Köln am Eifelwall beschlossen.

Warum das so lange gedauert hat? Die Kosten!!! Denn die errechneten Kosten liegen bei knapp 76 Millionen Euro!!!

KÖLN 2:

Wie bereits mehrfach berichtet, versucht die Stadt Köln die beim Einsturz zerstörten Dokumente und Urkunden wieder herzustellen. Aber das dauert natürlich… Man schätzt, dass es wohl so um die 30 Jahre dauern wird.

KÖLN 3:

Nicht verzagen, den die Stadt Köln hat mittlerweile vieles online gestellt. Also bevor Sie nun 30 Jahre warten, einfach mal nachsehen, ob die gesuchten Urkunden vielleicht schon online zu finden sind:

http://historischesarchivkoeln.de/lav/index.php

So das soll es für heute gewesen sein.

Ihnen viel Erfolg beim forschen.

Ihre Andrea Bentschneider