Archiv für den 25. Juli 2013

Stammbaum englisches Königshaus

am 25. Juli 2013 unter Historische Dokumente, Internet, Prominente abgelegt

Nachdem der Rummel um den Lütten George Alexander Louis nun etwas abgeklungen ist, wurde ich gefragt, ob ich hier nicht mal den Stammbaum vom kleinen Prinzen zeigen könnte.

Ja und Nein. Prinzipiell wäre es kein Problem, aber…

Das hätte aber die Ausmaße eines Fußballplatzes. Ich würde logischer weise bei „Wilhelm der Eroberer“ anfangen. Ab dem lässt sich alles bis zum heutigem Tage nachweisen, ABER der gute Mann ist ja bekanntlich bereits 1027 geboren worden und demnach gäbe es „Millionen“ von Personen im Stammbaum. Das englische Königshaus ist mehr oder weniger (eigentlich eher mehr) mit so gut wie jedem Königshaus (oder ehemaligen) in Europa verwandt. Damals wurde ja immer standesgemäß geheiratet.

Als Beispiel, damit Sie sehen können, wer da so alles drinsteckt:

Willi I. (also der oben genannte) heiratete um 1049 Mathilde von Flandern, die war Tochter von  Balduin V., Graf von Flandern, und Adela von Frankreich.

Die Ehefrau von Balduin V. von Flandern war der Tochter des Königs Robert II., also war Balduin somit der Onkel Königs Philipps I. von Frankreich.
Ach ja, seine Eltern waren Graf Arnulf II. von Flandern und Mutti Rozala war wiederum Tochter des Königs Berengar II. von Italien.

Berengar war der Sohn des Markgrafen Adalbert I. von Ivrea und von Gisela, Tochter des Unruochingers Berengar I.

Dessen Eltern waren Eberhard Markgraf von Friaul, und Frau Gisela. Diese war eine Tochter vom Kaiser Ludwigs des Frommen.

Der war Sohn vom „Karl dem Großen“… ich kürze jetzt mal ab.

Papa von Karl dem Großen war Pippin der Kurze , dessen Vater  Karl Martell war Sohn von Pippin der Mittlere, der Sohn von Ansegisel, der wiederum Sohn von Arnulf von Metz….

 

Moment mal…. falsche Richtung. OHH ich bin jetzt zurück bis 582…

Über die Eltern von Arnulf von Metz ist nichts bekannt… Mein Glück 🙂

Also kleiner zukünftiger König von England, Dir einfach ein schönes Leben und wenn Du größer bist und etwas über Deine Herkunft erfahren willst, fragt Opa Charles, der hat bestimmt irgendwo einen kompletten Stammbaum.

Deine Andrea Bentschneider

 

 

Neues aus Köln

am 25. Juli 2013 unter Allgemein, Archive, Vereine, Museen abgelegt

Der Rat der Stadt Köln hat sich am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Grünen für die „kleine“ Neubaulösung entschieden und damit gegen die große Lösung unter Einbeziehung der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB). In der entsprechenden Pressemitteilung der Stadt Köln heißt es dazu:

„Der Rat der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung beauftragt, den Neubau des Historischen Archivs der Stadt Köln am Eifelwall mit dem  Rheinischen Bildarchiv, aber ohne die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) zu planen. Wenn diese Entwurfsplanung steht, muss der Rat noch über den Bau selbst entscheiden. Die geschätzten Kosten für das Gebäude belaufen sich auf etwa 76,3 Millionen Euro, 21,6 Millionen weniger als wenn die die Kunst- und Museumsbibliothek in den Bau integriert worden wäre. Der Rat beauftragte die Verwaltung, weitere Einsparpotenziale etwa durch den Verzicht auf eine Klimaanlage im Vortrags- und Ausstellungsraum und eine Verkleinerung der Dienstbibliothek im Planungsprozess zu nutzen. Die Finanzierung des Neubaus erfolgt aus dem Wirtschafts- und Erfolgsplan der städtischen Gebäudewirtschaft.

In seinem Beschluss begrüßt der Rat das Angebot der Universität zu Köln, in Hinblick auf die Kunst- und Museumsbibliothek zusammenzuarbeiten. Er beauftragte die Stadtverwaltung, auf Basis des vom Rektorat der Universität zu Köln vorgelegten Angebots eine Rahmenvereinbarung zur wissenschaftlichen und administrativen Kooperation vorzubereiten. Die Zusammenarbeit soll das Leistungsangebot der KMB steigern und Synergieeffekte realisieren. Der Rat beauftragte die Stadtverwaltung weiterhin, die mit Unterstützung des Landes begonnene Initiative zur Zusammenarbeit von Universität und KMB fortzusetzen und weitere Kooperationspartner zu gewinnen.

Mit der Entscheidung für den Bau des Historischen Archivs ohne die Kunst- und Museumsbibliothek sind Umplanungen erforderlich, die mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa sieben Monaten einhergehen. Die damit verbundenen Kosten können nach derzeitiger Einschätzung durch die vorher angeführten Einsparpotenziale aufgefangen werden. Im Vergleich zu den eingesparten Kosten überwiegen die finanziellen Vorteile bei weitem.

Das vom Kanzler der Universität zu Köln übermittelte Kooperationsangebot gilt in allen Punkten bis auf die mögliche Beteiligung an den Betriebskosten auch für den Fall, dass die KMB nicht in den Neubau des Historischen Archivs zieht.“

Unterstützer der KMB hatten vor der Ratssitzung für die große Lösung demonstriert. Nach der Entscheidung sagte Damian van Melis, der Vorsitzende des Fördervereins, laut  Kölner Stadt-Anzeiger: „Es ist fast grotesk, wie der Stadtrat in Unkenntnis der Sach- und Finanzlage Köln bundesweit zum Gespött macht, damit unserem Ansehen schadet und zudem noch Geld verbrennt.“


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