Ich bin dann mal weg…

Keine Angst, ich begebe mich nicht auf den Jacobsweg  –  ich gehe nach !

Spaß beiseite. Ende Oktober letzten Jahres bekam ich einen Anruf von 3sat und wurde gefragt, ob ich mich für ein Interview und rund um das Thema Ahnenforschung zur Verfügung stehen würde. Wollte ich, also kam die Autorin der Sendung kurz vor Weihnachten für eine Vorbesprechung von Mainz nach . Neben unserer Wohnung und dem Büro haben wir gemeinsam auch das Hamburger und das besichtigt, um die passenden „Locations“ für den Dreh zu finden.

Dann kam das Weihnachtsfest, Silvester und schwupps gingen die Dreharbeiten los:  Licht an und „Action“!

Am vergangenen Donnerstag haben wir dann im Staatsarchiv Hamburg angefangen zu drehen. Wir durften den Lesesaal von 16 – 19 Uhr nutzen und wie in der Vorbesprechung vereinbart, hatte ich meinen Kunden Herrn Frank davon überzeugen können, ebenfalls mitzuagieren. Im Archiv waren die Angestellten wirklich super nett und hilfsbereit (ich werde alle namentlich bei der Oscarverleihung nennen). Aber was da alles gedreht wird und vor allem wie oft… Ich komme rein und hänge den Mantel auf. Jetzt noch einmal und die Kamera steht da, und noch mal und die Kamera steht nun hier….

Am Freitag fingen die Dreharbeiten dann um 10 Uhr in der statt. Hatte ich eigentlich mal erwähnt, dass ich pubertierende Schulklassen auf Exkursionen hasse?  Mein Gott alle so um die 15 Jahre alt, aber führen sich auf wie im Kindergarten und hampeln plötzlich alle vor der Kamera und wollen ins Bild. Wo sind eigentlich Lehrer wenn man diese mal braucht? Nachdem dann trotz der Störung um 13 Uhr alles im Kasten war, ab nach Hause und dort drehen…

Von wegen Kamera an und ab die Lutzi. Erst einmal den ganzen Kram herein tragen und dann Licht und Kamera aufbauen und einstellen, und ach ja, das ist aber ein schlechter Hintergrund, könnten wir dies mal dort hinstellen und das vielleicht hierhin und das da muss raus. Also Wohnzimmer mal kurz ungebaut und umdekoriert. Und die Kamera braucht noch die ¼ Orange Folie….

Danach wieder Sachen abbauen, weiter zum Büro und dort das Ganze wieder aufbauen. Aber die Jungs und Mädels sind echt flott. Um 17. 30 Uhr dann wieder Abbau und das war es.

Zumindest für mich. Denn nun müssen die ca. 3,5 Stunden Material noch zigmal kopiert werden und dann durchgesehen werden um zu entscheiden was in den Beitrag rein soll. Das wird dann in so etwa 8 – 10 Stunden auf den endgültigen Beitrag zusammen geschnitten. Der eigentliche Beitrag wird dann etwa 5 Minuten Länge haben…

Zu sehen ist das ganze dann wohl am Samstag, 24. Januar 2009 auf 3sat von 17:30 – 18:00 Uhr.  Weitere Informationen über die Sendung auf der 3sat vivo Webseite unter der Rubrik „Vorschau“:

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/vivo/vivo_titel.html

Ich bin ja selbst mal gespannt, was aus den 3,5 Stunden Filmmaterial ausgewählt wurde und wie ich vor der Kamera so wirke…

PS: Ich bleib’ dann mal da. Ich bleibe doch lieber bei der Erforschung und Geschichte unserer Vorfahren, ansonsten müsste ich hier ja über Klatsch und Tratsch aus Hollywood schreiben. Und ehrlich gesagt gibt es davon ja bereits mehr als genug!!!

3 Kommentare zu “Ich bin dann mal weg…”

  1. Grace sagt:

    Schön! Ich hoffe, die Sendung im Internet zu sehen.

    Ich wurde mal gefilmt für eine Sendung über Basteln—da dauerte die Drehung fünf Stunden, und die Clip fünf Minuten!

  2. Rund um die Ahnenforschung sagt:

    Abenteuer Ahnenforschung in den Medien…

    Das Blog Abenteuer Ahnenforschung gehört wie bereits erwähnt zu den besten deutschsprachigen Genealogie[?] Blogs. Das hat sich wohl auch weiter rumgesprochen, denn Andrea Bentschneider ist zum Jahresbeginn in den Medien gut vertreten. Sie hat ein…

  3. susan sagt:

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