So nicht…

Also mir hat mein Opa ja schon immer erzählt, dass man die Hände aus den Taschen nehmen soll, wenn es draußen glatt ist. Der Typ auf meinem Streugut hat doch glatt die Hand in der Tasche… wenn der hinfällt ist der Arm gebrochen.

Ich hoffe bei Ihnen ist es nicht so glatt und Sie kommen sicher in die Kirchen und Archive, um zu forschen. Wir haben uns am Wochenende mal auf die Alster gewagt. Offiziell wird diese erst bei einer Eisstärke von 20 cm freigegeben und da wir „nur“ 18 cm hatten, gab es keine offizielle Freigabe, sonder nur ein offiziellen „Passen Sie auf wenn Sie die Alster betreten“ Hinweis.

Wir waren also mit meinen Schwiegereltern und Frank und Franziska (siehe Beitrag) auf dem Eis.

Nachdem wir gesehen haben wie der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust das Eis betrat, haben wie es auch gewagt. Ich wollte ihn fotografieren (als Beweis), musste aber erst die Batterien wechseln und dann war er schon fort und in der Menge verschwunden.

Ich mit dem Kinderwagen und der kleinen Anna Paulina.

Jedenfalls sind wir nach 13 Jahren mal wieder auf dem Eis gewandert und der Vater von Schatzi hat dann eine Gruppe von dunkelhäutigen Mitbürgern auf Langlaufskiern entdeckt und sagt so nebenbei, dass er ja auch mal nach Afrika auswandern und dort in den Goldminen arbeiten wollte.

WAS??? Davon hatten weder Schatzis Mutter noch er selbst je gehört.

Die Aufregung war natürlich groß und die Fragerei nahm kein Ende. Und da denkt man immer, man kennt seine direkten Verwandten. Offensichtlich war dies nicht der Fall, da ist es dann ja auch kein Wunder, wenn man bei längst verstorbenen Vorfahren sich so manches Mal wundert über das, was man so herausfindet.

Also wie ich immer sage: Die Verwandtschaft mit Fragen löchern solange es geht, es kommen immer wieder Neuigkeiten ans Licht!

Apropos Licht: Gerade scheint mal wieder die Sonne, also trotz des eisigen Wetters ein sonniges Gemüt behalten. 🙂

Ihre Andrea Bentschneider

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