Vermisste der Kriege

Am 8. Mai jährte sich das Kriegsende. Ich bekomme des Öfteren Anfragen, ob man herausfinden kann wo der Ehemann, Bruder oder Opa gefallen sei bzw. seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Rund 1,5 Million Schicksale deutscher Soldaten sind bis heute leider noch nicht geklärt, aber…

Ich rate den Personen immer erst einmal beim “ Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ nach zusehen. Die haben über 4,6 Millionen Personen in Ihrer Datenbank gelistet. Oftmals läst sich so relativ einfach etwas über ein Schicksal erfahren.

Also mal reinsehen.

Ihre Andrea Bentschneider

1 Kommentar zu “Vermisste der Kriege”

  1. Bernd Scholze sagt:

    Hallo Frau Bentschneider,

    ich habe noch ein paar Hinweise für die Nicht-Profis (die anderen kennen die Möglichkeiten):

    1. Neben der sehr guten oben genannten Datenbank kann es sinnvoll sein, den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes zu kontaktieren.

    Daneben gibt es kostenpflichtige weitere Möglichkeiten:

    2. Die Deutsche Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht. Dort kann man auch Informationen – sofern vorhanden – aus den Krankenbüchern erhalten. Allerdings gibt es die erst, nachdem man angeschrieben wurde und den genannten Geldbetrag überwiesen hat.

    3. Bei Vermißten in Rußland kann das ebenfalls kostenpflichtige „Suchreferat Moskau“ kontaktiert werden. Allerdings dauert es bei letzterem sehr lange bis eine (Zwischen-)antwort kommt.

    Ausgangspunkt für meine Recherchen ist aber immer die Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

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