Archiv für den 08. Oktober 2013

Politisch korrekt?

am 08. Oktober 2013 unter Allgemein abgelegt

„Herr Ober, ein Zigeunerschnitzel bitte!“

Darf man das heute noch sagen oder ist das politisch nicht korrekt? Diesen Begriff gibt es in „unserer“ Küche seit etwa 100 Jahren. Nun soll Schluss damit sein, den die Sinti und Roma in Deutschland finden dies als diskriminierend. In Hannover gibt es seit neuestem Schnitzel Budapester Art.

Tja, ich habe als kleines Mädel auch Negerkuss-Brötchen gegessen… die heißen nun Schokokuss-Brötchen. Ehrlich gesagt habe ich sowohl beim Zigeunerschnitzel noch beim Negerkuss-Brötchen je an Zigeuner oder Neger gedacht, sondern nur an das Essen.

Der Begriff Zigeuner ist im deutschen Sprachraum seit knapp 500 Jahren bekannt, allerdings wurde er durch „Zieh-Gäuner“, also umherziehende Gauner irgendwann negativ belegt.

Stellt sich nun die Frage ob wir einfach zu korrekt sein wollen oder diese Umbenennungen ihre Berechtigung haben?

Pipi Langstrumpfs Vater ist in den neuesten Ausgaben auch nicht mehr Neger-König, sonder Südsee-König! Aber wo fängt man an und wo hört man auf? Mir fällt gerade das Lied von Alexandra „Zigeunerjunge“ ein…. Muss das nun auch umbenannt werden?

Hmm, ich bin ja nicht betroffen oder? OK, ein Hamburger ist ein fetter Fleischklops in Pappbrötchen…

Ich bin wirklich auf Ihre Kommentare gespannt. Sind wir zu politisch korrekt?

Andrea B.

„Armen“-Speisung

am 08. Oktober 2013 unter Allgemein, Wissen abgelegt

Armenspeisung, Suppenküchen etc.

Hmm, es gibt denkwürdige Jubiläen, bei denen es eigentlich keinen Anlass zum Feiern gibt. Seit knapp 20 Jahren gibt es hier in Hamburg wieder Suppenküchen! OK, es gab immer die Anlaufstellen, wo sich bedürftige Essen holen konnten, aber als feste Instanz gibt es seit November 1994 die von Annemarie „Ami“ Dose gründete Hamburger Tafel.

 

 

 

 

 

Deutschlandweit wurden seitdem in etwa 900 Städten auch solche Tafeln gegründet. Aber was machen diese Tafeln?

In Hamburg wandern täglich TONNEN von Lebensmitteln im Müll, obwohl es Menschen gibt, die nichts zu kauen haben. Da kann doch etwas nicht stimmen. Also sammeln die ehrenamtlichen Helfer bei Bäckereien, Lebensmittelgeschäften, Supermärkten, Hotels etc. Lebensmittel ein und liefern diese an ca. 80 verschiedene Einrichtungen weiter. Dort werden die Lebensmittel geprüft und verarbeitet oder direkt an die Besucher dieser Einrichtungen ausgegeben. Die Hamburger Tafel liefert so etwa 20 Tonnen Lebensmittel pro Woche!!!

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