Sterbeurkunde Opa

Tja, manchmal muss man einfach um die Ecke denken.

Da sucht der Enkel die von Cohn, der in Hamburg gewohnt hat und gestorben ist / sein soll. Die Familie ist verkracht und keiner erzählt irgendetwas.

Das einzige was bekannt ist, ist der Geburtsort Hamburg und der Name (vermutlich). Aber es ist kein Opa Cohn in Hamburg verstorben, der Kunde hat vergeblich gesucht!

Tja, da muss dann mal der Profi ’nen kleinen Tipp geben…

Da auch der Name vom Opa nicht genau feststeht, lautet mein erster Tipp erst einmal die Geburtsurkunde suchen und dann anhand des Namens eine Meldeauskunft einholen…. Siehe da, Opa hat seinen Nachnamen geändert. Er hat den Mädchennamen seiner Mutter angenommen und ist unter diesem auch verstorben:

 

 

 

 

 

 

 

Schwupps und Sterbeurkunde vom Opa in Hamburg gefunden.

Wozu ich allerdings keinen Tipp geben kann, ist der Grund des Namenswechsels. Das sind halt persönliche Gründe…

Ihre Andrea Bentschneider

 

1 Kommentar zu “Sterbeurkunde Opa”

  1. Karl Glowsky sagt:

    Sehr geehrte Frau Bentschneider,

    ja, von so einem Namenswechsel eines männlichen Verwandten kann auch ich berichten: Ein Vetter meines Großvaters wurde im Juni 1880 mit unserem Familiennamen Glowsky in Selm/Westfalen geboren. Vermutlich noch vor seiner eigenen Hochzeit hat er den für ihn wohl schöner klingenden Mädchenname seiner Mutter „Bönte“ angenommen. Den Grund für diesen Namenswechsel konnte mir gegenüber meine 85-jährige Tante aus ihrer Erinnerung bezeugen: Ihr Großvetter war der Meinung mit dem Namen Glowsky nichts werden zu können. Er wurde „Koksmeister“ auf der Zeche Victor 1/2 hier in Castrop-Rauxel. Das Wissen über eine Namensänderung durch den Großvater, war auch in dieser Familie bereits in der zweiten Generation verloren gegangen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Glowsky

Kommentieren