Yesterday

Nein, es folgt nun kein Beitrag über die Beatles, die hier in Hamburg zu ersten Ruhm und Ehren gekommen sind. Es geht ums Datum, also den 14. Mai.

Gestern vor 100 Jahren, also yesterday sozusagen, wurde in Deutschland Papiergeld offizielles Zahlungsmittel. Vorher gab es zwar auch schon „Papiergeld“, aber nicht jeder Händler nahm dieses an, da er mit diesem „Papiergeld“ erst zu seiner Bank gehen musste und dort dann „richtiges“ für diese Scheine bekam.

Der praktische Vorteil der Papiernoten war offensichtlich: Sie waren wesentlich einfacher zu transportieren als ein Sack voller Goldmünzen. Nachteilig war allerdings deren Größe, denn zum Teil hatten die neuen Scheine DIN A4 Größe.

Also wenn Sie nun zum Wochenendeinkauf gehen freuen Sie sich über die kleinen Scheine in Ihrem Portemonai oder Portemonnaie… ach ich schreibe einfach Geldbörse.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende.

Ihre Andrea Bentschneider

PS: Wir ärgern uns zwar oft über unser schlechtes Wetter hier in Deutschland und  träumen davon, in der Südsee zu leben. Es gibt aber noch vereinzelt kleine Inseln wo neben einer offiziellen Währung immer noch mit Muschelgeld bezahlt wird. Statt diese Muscheln in eine Geldbörse zu stecken, werden die Muscheln durchbohrt und an einer Kette getragen. Je nach Muschelart kann diese locker 10 Kilo wiegen…. Da zahle ich doch lieber mit Scheinen und trage lieber 10 Kilo Einkäufe nach Hause.

PPS: Woher kommt eigentlich der Ausdruck „Indianergeld“, der in 1980er und 1990er Jahren gebräuchlich war für die Münzen?

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