Königsberger Klopse

nach dem Originalfamiliengericht von Schatzis Großmutter aus Königsberg:
für 4 Personen

Zutaten :
500 gr. gemischtes Hack,
1 mittelgroße Zwiebel,
Salz, Pfeffer, Paprika, Kapern
2 Brötchen vom Vortag,
Instantbrühe*, Zitrone, Zucker, Mehl und Fett (Butter) für die Soße,
3 Eier.

Zubereitung:
Hack mit den eingeweichten Brötchen, 2 (ganze) Eiern, der klein gehackten Zwiebel, Paprika, Pfeffer und Salz zu einem würzigen Teig vermischen.
Wasser kochen und Instantbrühe* dazu tun. Aus dem Hackteig kleine Bällchen formen und in dem heißen Wasser ca. 10 Minuten leicht kochen lassen, bis sie oben schwimmen. Jetzt heraus nehmen.

Eine dicke Mehlschwitze (Butter im Topf schmelzen, Mehl unterrühren) ansetzen, gut verrühren, das keine Klumpen entstehen. Die Mehlschwitze dann in das Wasser einrühren. Falls die Soße zu dünn ist, etwas Mehl anrühren und in die Soße einrühren. Jetzt die Soße mit Pfeffer, etwas Zitronensaft und Zucker   (süßsauer) abschmecken und die Kapern unterrühren. Etwas Soße in einer größeren Tasse abnehmen, ein Eigelb unterschlagen und diese Masse zu der restlichen fertigen Soße geben, dabei gut umrühren. Die Klopse wieder in den Topf geben und etwas ziehen lassen.

Beilage:
Dazu gibt es Salzkartoffeln.

Guten Appetit.

*laut Schatzis Oma: „Instandbrühe“

PS: anbei nun auch das Rezept als pdf-Datei. koenigsberger-klopse

5 Kommentare zu “Königsberger Klopse”

  1. Christian sagt:

    Pssst: Instantbrühe 😉

  2. Andrea Bentschneider sagt:

    Schatzis Omi hatte das im Rezept wirklich so geschrieben aber ich werde es gleich ändern!
    Vielen Dank Christian!

  3. Andrea Bentschneider sagt:

    PS: ich hatte mich beim Abptippen mehr darüber gewundert, wo die Dame Instantbrühe im 2. WK oder schon vorher her hatte. Oder wann wurde diese „Küchenhilfe“ erfunden?

  4. Samantha sagt:

    Hallo! Meine Eltern kommen morgen und ich will etwas Neues und ungewöhnliches probieren, ihr wisst die Eltern müssen wir ständig beeindrucken 🙂 Danke für das interessante Rezept!

  5. Henryka sagt:

    Hallo,

    Julius Maggi hat 1886 die würzsoße als Ersatz für den bis dahin verkauften Fleischextrakt erfunden. Bereits um 1800 wurde Fleischextrakt für Seeleute hergestellt. 1840 erfand Liebig seinen Fleischextrakt, der teuer in der Herstellung war. Für 1 kg Fleischextrat wurden 30 kg Muskelfleisch vom Rind benötigt. Liebig gab diesen Extrakt der Tochter eines Bekannten, die keine feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Sie wurde gesund. Er nannte das dann die Nahrung für Kranke. Sie wurde in Uruguay hergestellt und in die ganze Welt verschickt. Besonders Europa zeigte Interesse wegen seiner vielen Kriege.

    Übrigens die ersten Fertigsuppen gibt es bereits seit 1886.

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