Mal so am Rande erwähnt…

Sie beschäftigen sich mit Ihren Vorfahren und haben bereits viel gefunden?

Glückwunsch, denn die späteren Generationen werden sich freuen. Sie haben auch…

Fotos gefunden und beschriftet, damit Ihre Enkel und Urenkel auch wissen wie deren Vorfahren ausgesehen haben. Wenn nicht, gleich machen, denn Urkunden sind ja schön, geben aber nie einen Eindruck wie Personen ausgesehen haben.

Neben Fotos, Urkunden und einem Stammbaum sind aber auch persönliche Informationen später von großem Interesse. Schreiben Sie doch einfach mal eine Art Kurz-Biografie von sich, die Sie dann zu den Unterlagen legen.

Als Tipp mal eingeschoben. Verwahren Sie alle Ihre Unterlagen im Original zu Hause? Lieber nur Kopien bei sich lagern und die Originale in             einem Tresor bei der Bank packen oder bei Verwandten einlagern. Stellen Sie sich vor es brennt bei Ihnen oder der Nachbar hat einen Wasserschaden und es tropft durch die Decke. Dann kann die jahrelange Forschung „für die Katz“ sein

Ich würde sehr gerne wissen, was meine Großeltern so als Kinder gespielt haben, wie das Leben von  Ihnen so war. Wie war Schule damals etc. Die Mutter von Schatzi hat erzählt, das sie in der Schule auf Erbsen knien musste, wenn man unartig war und der Rohrstock war wohl auch an der Tagesordnung. Für mich heute unvorstellbar. Schreiben Sie nieder was Ihnen wichtig erscheint.

Schatzi hat dieses neulich gerade gemacht und hat von seinen Klassenkameraden berichtet, die ein „echtes“ Bonanza-Rad hatten, er selbst hatte nur einen Bananensattel und ein Geweihlenker an seinemnormalen Rad.

Bedenken Sie auch von diesen Dingen ein Foto beizulegen, wer weiß in 100 Jahren noch, was ein , ein Bananensattel oder ein Geweihlenker war. Oder ein -Heft? Schatzi hat immer noch sein Abenteuer-Buch von Yps…

Also den Nachkommen lieber zu viel hinterlassen, als zu wenig. Aussortieren können die immer noch.

PS: Das  Handbuch für das große Abenteuer hat Schatzi nie benutzt. Es steht ja auch nichts über „das große Abenteuer“ Ehe im Buch. 🙂

Grüße aus Hamburg,

Andrea Bentschneider

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