Man verzettelt sich!!!

OK, ich verzettel mich nicht, denn ich habe mir an Anfang meiner Forschung genau überlegt was ich erforschen will, aber es kann vorkommen, dass wenn einen der Forschungs-Virus erfasst hat, man gleich ALLES erforschen will.

Beispiel: Oma mütterlicherseits hatte 7 Geschwister, der Opa 12. Auf väterlicher Linie sieht es ähnlich aus und die Generationen davor waren auch sehr kinderreich. Also die Uroma mütterlicherseits waren 15 Kinder, 5 früh verstorben.

Tja, man muss sich fragen was genau man erforschen will…

Also überlegen Sie sich am Anfang Ihrer Forschung, ob Sie nur die Hauptlinie Ihrer Vorfahren verfolgen möchten oder sich ebenso auf die Nebenlinien stürzen möchten.

Aber bedenken Sie, dass eine Suche welche die Nebenlinien mit einschließt extrem viel Zeit und Mühe kostet. Andererseits wenn man schon mal in einer Kirche ist, kann man natürlich nach Geschwistern suchen, aber bedenken Sie auch, das Archive (falls Sie nicht selber vor Ort forschen) natürlich Geld nehmen für die Suche und wenn Sie keine genauen Daten über Anzahl der Kinder, deren Namen und Geburtsdaten haben, können da einige Euro zusammen kommen.

Klar ist es schön, wenn man einen riesigen Stammbaum hat, aber passen Sie auf, das aus Ihrem Stammbaum kein undurchdringlicher Urwald wird.

Ich schlage den meisten Leuten vor, erst einmal mit der Hauptlinie also Mutter und Vater, dann alle vier Großeltern etc. zu beginnen.

Da kommt auch so ganz schön was an Personen zusammen:

Stephan Kekulé von Stradonitz hat diese verwendet und sie ist heute die, welche am häufigsten verwendet wird.

Wie Sie sehen, gibt es auch ohne Geschwister einen ganz schönen Stammbaum.

Wenn Sie  also „Anfänger“ sind, verfolgen Sie erst einmal die Hauptlinie, wenn Sie dann mit dem Forschungsvirus infiziert sind, können Sie ja immer noch die Nachfahren Ihrer Vorfahren mit allen Kindern erforschen.

Wenn man „alles auf einmal“ will, verzettelt man sich leicht. Denn wenn Sie alle „12 Kinder der Schwester Ihrer Urgroßmutter“ suchen und deren Abkömlinge und deren… , kommt da einiges an Arbeit, Kosten und Personen auf Sie zu.

Also Schritt für Schritt…

Ich wünsche Ihnen eine schöne,  erste November Woche.

Ihre Andrea Bentschneider

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