Deutsches Geschlechterbuch 2. Teil

Eine Frage die zu diesen Werken immer wieder auftaucht ist:

Lohnt sich die Anschaffung eines solchen Werkes  für mich und meine Forschung?

Wie bereits im Beitrag 1 zum Deutschen Geschlechterbuch stehen ja einige dieser Werke online, wenn nicht und Sie eines dieser Werrke käuflich erwerben wollen, sind Si emit um Euro 45 dabei, daher sollte man sich genau überlegen, ob man ein Werk kauft.

Wenn man aber bedenkt, dass in den zwischen 1889 und 1943 erschienenen 119 Bänden „nur“ etwas über 4000 Familien aufgeführt sind, ist die Wahrscheinlichkeit das genau Ihre Familie in einem der betreffenden Bände aufgelistet ist, eher gering.

Aber…

… es gibt ja öffentliche Bücherhallen und bei Genealogischen Vereinen können diese Werke auch eingesehen werden, also ersteinmal prüfen und dann eventuell kaufen.

Auch Fragen nach dem Inhalt oder wie der Inhalt denn so aussieht, wurden nach dem letzten Beitrag gestellt.

Ich habe mal den 21. Band (3. Hamburger Band) herausgepickt, denn den habe ich als pdf-Datei vorliegen.

Neben den üblichen Vorworten gibt es am Anfang immer ein Verzeichnis aller im Buch stehenden Namen.

Ich habe aufs geradewohl die Familie Behn genommen. Das sieht dann so aus (ich zeige mal die ersten 3 Seiten zu dieser Familie):

Diese Familie Behn umfasst im Werk insgesamt 41 Seiten inklusive Bilder einiger Familienmitglieder.

Ich habe diesen Band ja als pdf-Datei vorliegen (etwa 770 Seiten). Wenn man sich nun überlegt, dass alleine Familie Behn knapp 40 Seiten umfasst, sind etwa insgesammt etwa 180 Familien gelistet.

Der kurze Blick ins aktuelle Hamburger Telefonbuch (Tipp: aufbewahren, gute Quelle für Forschung) zeigt dass in Hamburg 125 private Einträge für den Nachnamen Behn gelistet. Deutschlandweit etwa 750 Personen.

Was ich damit sagen will, wenn Sie auf den Namen Behn hören und Ihre Vorfahren aus Hamburg stammen (die ersten die imWerk erwähnt werden, sind so um das Jahr 1748 in Hamburg gelistet, die letzten Geburten stammen aus dem Jahr 1911).

Wichtig ist zu wissen, dass zu dieser Familie unter anderem der Syndicus des Senats Dr. Hermann Behn (1820-1901) zählt.

So, nun mal unter uns: Die meißten von uns haben doch keine Bürgermeister, Senatoren oder Adlige unter den Vorfahren, sondern so wie in meiner Familie eher „normale“ Handwerker, Tagelöhner etc.

Also wie oben bereits geschrieben: Am besten mal in öffentliche Bücherhallen und bei Genealogischen Vereinen in Ihrer Nähe prüfen ob diese Werke vorliegen.

Ihre Andrea Bentschneider

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