Archiv des Jahres 2012

Und tschüss…

am 20. Dezember 2012 unter Allgemein abgelegt

… nein, ich meinte nicht, dass die Welt laut Maya Kalender morgen untergeht, ich verabschiede mich nur für dieses Jahr vom Blog und den Artikeln.

Ich verspreche, dass es auch 2013 wieder Tipps und Tricks bzw. Neuheiten aus dem Feld der Ahnen-und Familienforschung geben wird.

Ich danke allen Lesern und auch ein Dank für die vielen Kommentare.

Ihnen und Ihren „Lieben“ ein friedvolles Weihnachtsfest und einen „Guten Rutsch“ ins Jahr 2013.

Ihre Andrea Bentschneider

Historisches Archiv der Stadt Köln

am 14. Dezember 2012 unter Allgemein abgelegt

Auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom befindet sich unter der Standnummer 19 der Stand des Historischen Archivs der Stadt Köln und seines Fördervereins. Die ehrenamtlichen Mitglieder der „Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln“ verkaufen dort das neue „Kölner Kalendarium 2013“.

Der Kalender zeigt Fotos aus den fünfziger Jahren des Kölner Fotografen Peter Fischer. Des Weiteren gibt es eine Broschüre, die über den Wiederaufbau des eingestürzten Stadtarchivs informiert.
„Unser Ziel ist die Verankerung der Notwendigkeit des Wiederaufbaus des Historischen Archivs in der Gesellschaft der Stadt.“, erklärte Archivdirektorin Bettina Schmidt-Czaia. Der Weihnachtsmarkt sei dafür ein sehr geeigneter Ort. „Hier treffen wir die Bürger, die wir mit unserer Aktion ansprechen wollen.“, sagt sie. Auf die Frage warum es zu der aufwändigen Restaurierung der durch den Einsturz beschädigten Archivalien keine Alternative gibt, soll das „Kölner Kalendarium“ in diesem Jahr eine Antwort geben.

Unter den ausgewählten Fotos gibt es unter anderem eine Aufnahme des alten Hauptbahnhofs sowie ein Foto des Barbarossaplatzes aus dem Jahre 1955. Hier fuhren die Busse noch mit Anhängern. Die Fotos stammen aus dem Nachlass des Fotografen. Der Nachlass hat den Einsturz des Stadtarchivs größtenteils unbeschadet überstanden hat und steht nun wieder zur Verfügung. Zum Nachlass Peter Fischers findet vom 11.12.2012 bis zum 01.02.2013 eine Ausstellung im Historischen Archiv statt.

Mit der Bergung der Archivalien ist die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen, sagte Burkhard von der Mühlen, Vorsitzender des Fördervereins. „Es wurde zwar fast alles aus der Grube geholt, aber dadurch sind die Archivalien keineswegs gerettet. Erst die Restaurierung macht sie wieder nutzbar.“, so von der Mühlen. neben der Finanzierung sei die Erkenntnis der Bürger, dass die Restaurierung notwendig ist, genauso wichtig. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden sei es den „Freunden des Historischen Archivs der Stadt Köln“ jedoch bereits möglich gewesen, zwei Restauratorenstellen für zwei Jahre zu finanzieren.

Die Vermeidung weiterer Schäden ist oberstes Ziel aller Restaurierungsmaßnahmen. Bis Mitte 2013 müssen die Gefriertrocknung der betroffenen Stücke abgeschlossen sein, andernfalls drohen weitere Schäden durch die Eiskristalle.

Das „Kölner Kalendarium 2013“ ist für 9,95 Euro im Historischen Archiv sowie in einigen Buchhandlungen erhältlich. Die Broschüre kann man für 4 Euro beim Historischen Archiv und im Bürgerbüro der Stadt Köln am Laurenzplatz erwerben.

Quelle: Stadt Köln,  Pressemitteilung.

ITS und DRK

am 11. Dezember 2012 unter Allgemein abgelegt

Ich habe ja bereits über diese Suchdienste geschrieben.

Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen ist ein Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung über die nationalsozialistische Verfolgung. Das Archiv umfasst etwa 30 Millionen Dokumente zur Inhaftierung in Konzentrationslagern, Ghettos und Gestapo-Gefängnissen, zur Zwangsarbeit und zu Displaced Persons. Die Richtlinien für die Arbeit des ITS legt ein Internationaler Ausschuss aus elf Mitgliedsstaaten fest (Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Großbritannien, USA). Bis Ende 2012 wird der ITS vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) geleitet. Ab 2013 wird das Bundesarchiv neuer institutioneller Partner.

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Nun is aber gut Stralsund!!!

am 05. Dezember 2012 unter Allgemein abgelegt

Stralsunder Bücherverkauf: Anzeige gegen Archiv-Leiterin

Nachdem am 28. November 2012 im Rahmen einer Dringlichkeitssitzung des Hauptausschusses der Stralsunder Bürgerschaft einstimmig beschlossen worden war, den Bücherkaufvertrag zum Teilbestand der Stralsunder Gymnasialbibliothek rückabzuwickeln, wurden am 2. Dezember alle beim Käufer noch vorhandenen 5.278 Bücher der Gymnasialbibliothek in den Besitz der Hansestadt Stralsund zurückgeführt und im Gegenzug der anteilige Kaufpreis erstattet. Die Rückabwicklungsvereinbarung betraf rund 90 Prozent des veräußerten Bestandes. Von den restlichen 10 Prozent wurde ein Teil aufgrund des sehr schlechten Zustandes der Bücher vom Antiquar vernichtet, der andere Teil durch ihn weiterveräußert. Welche Bücher letztlich veräußert wurden, müssen weitere fachliche Recherchen ergeben.

Angeblich wurden aber aus dem  Stadtarchiv Stralsund weitaus mehr historische Bücher verkauft als bisher bekannt. Wie Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) gegenüber der  Ostsee-Zeitung bestätigte, wurde eine Sammlung von etwa 1.000 Büchern bereits im März 2012 für 20.000 Euro ohne Wissen der Stadtspitze und der Bürgerschaft „verscherbelt“. Der Verbleib des Geldes sei ungeklärt. Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft übergeben, die Stadt Stralsund hat Anzeige gegen die suspendierte Leiterin des Stralsunder Stadtarchivs erstattet.

Nach Informationen von  NDR 1 Radio MV hat die Leiterin des Stralsunder Stadtarchivs den Verkauf im März 2012 mit ihrer Unterschrift unter dem Vertrag genehmigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind inzwischen die zunächst als vermisst geltenden 20.000 Euro Kaufpreis für die Bücher auf den Stralsunder Konten gefunden worden. Die Aufarbeitung des gesamten Vorgangs, die Verkaufsabwicklung, der Überblick über die verkauften Bücher und ob der Stadt tatsächlich ein Schaden entstanden ist, werde laut Staatsanwaltschaft noch Wochen dauern.

Quelle:  Ostsee-Zeitung, 3.12.2012; Hansestadt Stralsund

Ihnen einen schönen Tag,

Ihre Andrea Bentschneider

Nicht hetzen – falsche Daten

am 30. November 2012 unter Allgemein abgelegt

Aus gegebenen Anlass:

Leute… es ist toll wenn man viele Daten hat und diese niederschreibt oder in ein dementsprechendes Computerprogramm einträgt, ABER:

IMMER MIT DER RUHE!

Schnell wird aus einer Anna eine Anne oder Christina wird Christine etc.

Aber auch Beamten passieren solche Fehler:

Nix Bildbearbeitung, diese Urkunde habe ich letzte Woche so bekommen.

Die Person ist also 15 Jahr nach dem Tod geboren worden? Wiedergeburt!!!

Also lieber langsam und sorgfältig, als überhastet, denn sonst suchst man später eventuell die falschen Personen oder anhand falscher Daten.

Ihre Andrea Bentschneider

Stralsund… letzter Stand

am 22. November 2012 unter Allgemein abgelegt

der Dinge:

Der Oberbürgermeister von Stralsund, Dr. Alexander Badrow, teilt am 20. November 2012 über die  Webseite der Hansestadt Stralsund die Ergebnisse und die vorläufig gezogenen Schlüsse aus dem  eingeholten Gutachten zum kulturhistorischen Wert der Stralsunder »Gymnasialbibliothek«, deren antiquarischer Verkauf heftige öffentliche Kritik nach sich zog, mit:

„Neben der im Zusammenhang mit der Veräußerung von Büchern bekannt gewordenen Problematik des Schimmelbefalls von Archivgut im  Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund hat sich in den letzten Wochen zum Verkauf dieser Bücher eine intensive und äußerst kontrovers sowie auch emotional geführte Diskussion entwickelt.

Die dabei geäußerten Fachmeinungen stehen in deutlichem Gegensatz zur fachlichen Meinung unseres Stadtarchivs.
Ich habe deshalb zur Klärung des Sachverhaltes Prof. Dr. Nigel Palmer von der Universität Oxford und  Prof. Jürgen Wolf von der Universität Marburg um eine gutachterliche Stellungnahme gebeten. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem  Landesamt für Kultur und Denkmalpflege und dem  Innenministerium M-V.

Das Gutachten liegt seit gestern Nacht vor und ist heute den beiden genannten Ministerien zur Kenntnis gegeben worden.
Die Gutachter kommen zu der Auffassung, dass es sich bei der Büchersammlung aus der alten Gymnasialbibliothek, wenn man sie als ein Ganzes betrachtet, um bedeutendes Bibliotheksgut handelt.

Außerdem trifft das Gutachten die Aussage, dass dieses Bibliotheksgut für die Kulturgeschichte der Stadt Stralsund, der Region sowie auch für Forschung und Wissenschaft einen großen Wert hat.

Somit lag eine eklatante fachliche Fehleinschätzung unseres Stadtarchives vor, die zur Veräußerung der Bücher geführt hat. Der Verkauf der Bücher war somit definitiv ein Fehler und muss rückgängig gemacht werden.
Wer Stralsund und die Entwicklung dieser Stadt kennt, weiß, dass dieser Vorgang in deutlichem Widerspruch zum bisherigen Umgang mit dem Erbe und der Geschichte unserer Stadt steht.
Die Aufarbeitung aller Fakten hat jetzt oberste Priorität. Dieser Aufklärungsprozess wird uns in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen, zumal es neue Erkenntnisse über Sachverhalte gibt, wie den Verkauf von Dubletten, den wir derzeit noch nicht bewerten können.
Aufgrund der bekannten Fakten habe ich zwei Konsequenzen sofort gezogen:
1. Die Leiterin des Stadtarchivs wurde zunächst mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert.
2. Der Verkauf der Bücher wird rückabgewickelt.
Ich habe das Gespräch mit dem Käufer gesucht und im Ergebnis dessen kann ich mitteilen, dass seine Bereitschaft besteht, unabhängig von der rechtlichen Bewertung des Kaufgeschäftes den Kauf rückabzuwickeln. Gleichzeitig wird er uns bei der Wiederbeschaffung der bereits an Dritte verkauften Bücher unterstützen.
Senator Holger Albrecht wird zwecks Abstimmung der Modalitäten mit dem Käufer in der kommenden Woche vor Ort besprechen.
Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister“
Na mal sehen, ob dies wirklich die letzte Meldung zu diesem Thema war.

Ihre Andrea Bentschneider

„Eisweihnacht“ Buchempfehlung

am 19. November 2012 unter Allgemein abgelegt

Dieses Buch gibt es zwar noch nicht im Handel aber man kann es bereits online vorbestellen und ab dem  15.11.12 können Sie es dann endlich lesen.
Es beschreibt eine wunderschöne Weihnachtswundergeschichte  im historischen Frankfurt und passt in die kommende Weihnachtszeit.

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Leipziger Allerlei bzw. online

am 13. November 2012 unter Allgemein abgelegt

Habe folgenden Link für Sie:

https://familysearch.org/search/image/index#uri=https%3A//familysearch.org/records/collection/2040001/waypoints

Dort hat man dann kostenlos Zugang zu folgenden Daten:

Klicken zum vergrößern!!

Vielleicht hilft es Ihnen ja bei der Forschung.

Ihre Andrea Bentschneider

Stralsund…

am 09. November 2012 unter Allgemein abgelegt

eigentlich wollte ich heute einen Beitrag über Leipzig schreiben, aber aus gegebenen Anlass weise ich auf die Kommentare zu den Artikel über Stralsund hin. Normalerweise kopiere ich Kommentare nicht in einen Beitrag, aber hier ist es angebracht:

Dr Klaus Graf sagt:
08 November 2012 um 14:53

Petition und Facebookseite:
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-stralsunder-archivbibliothek

Über 370 Unterstützer seit gestern Abend!

http://www.facebook.com/pages/Rettet-die-Stralsunder-Archivbibliothek/404280116307507

Margret Ott sagt:
08 November 2012 um 19:50

Die traditionsreiche Hansestadt Stralsund hat im Sommer 2012 einen Teil ihrer historischen Archivbibliothek verkauft– Das wollen wir nicht hinnehmen!

Jetzt bei Open Petition und bei facebook.
Bitte unterzeichnet alle:
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-stralsunder-archivbibliothek

und gebt ein Like ab bei:

http://www.facebook.com/pages/Rettet-die-Stralsunder-Archivbibliothek/404280116307507

Danke!
Margret Ott

Also liebe Leute mitmachen, denn jede Stimme zählt! Auch wenn Sie nicht aus Stralsund kommen, denn wir würden ja auch Sie unterstützen wenn es um „Ihr“ Archiv geht.

Und was das Volk so bewirken kann, hat sich ja einst bei der geplanten Versenkung der Bohrplattform „Brent Spar“ gezeigt.

Ihre Andrea Bentschneider

Stralsund ohne Ende

am 08. November 2012 unter Allgemein abgelegt

Stralsund ohne Ende…. Fast jede Woche gibt es Meldungen aus dieser schönen Stadt.

Hier die das aktuelle:

Die Hansestadt Stralsund wird zum umstrittenen Verkauf von Teilen der ehemaligen Gymnasialbibliothek aus dem  Stadtarchiv Stralsund eine unabhängige Fachmeinung von außen einholen, wie der Stralsunder Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow am 6. November 2012 erklärte:

„In den letzten Tagen gab es zur Veräußerung eines Teils der ehemaligen Gymnasialbibliothek aus dem Stralsunder Stadtarchiv eine kontroverse öffentliche Diskussion.

Die im Zusammenhang mit der Verkaufsentscheidung von den Fachleuten unserer Einrichtung vertretene Auffassung wurde dabei teilweise in Frage gestellt. Diese Einschätzungen und Aussagen, die über die Medien, insbesondere über das Internet, publiziert worden sind, nehme ich sehr ernst.

Ich meine, dass die Öffentlichkeit und insbesondere die Stralsunder Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch darauf haben zu wissen, wie diese Aussagen zu werten sind. Da ich eine fachliche Beurteilung hinsichtlich des betreffenden Buchbestandes nicht selbst vornehmen kann, hole ich eine unabhängige Fachmeinung von außen ein.

Es wird für den Gutachter darum gehen, zu prüfen und zu bewerten, ob die getroffene Entscheidung unter Berücksichtigung aller relevanten Bestimmungen fachlich zu vertreten war.

Dr. Alexander Badrow
Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund“

Quelle: Hansestadt Stralsund