ist klar im Vorteil!

Ja, so manchen lassen die alten Schriften wie Sütterlin oder Fraktur förmlich verzweifeln.

ABER es gibt ja Abhilfe. Neben den Volkshochschulen biten auch Archive Kurse an.

So bietet das Zentralarchiv in Speyer 2012 zum Beispiel wieder diverse Kurse an.

Das  Kursprogramm des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche der Pfalz für Lesekurse alter Handschriften 2012 bietet wieder Texte für alle Leistungsniveaus.
Die Bandbreite reicht vom 16. bis zum 19. Jahrhundert und schließt ab mit einem Streifzug durch die Jahrhunderte als besondere Herausforderung für Fortgeschrittene.

Was ich persönlich sehr klasse finde:

Erstmals können Kinder ab 9 Jahren und ihre Eltern neben einer Einführung in die Sütterlinschrift auch Osterkarten anno dazumal gestalten (19. März).

Außerdem gibt es am 15. Mai einen Eltern-Kind-Kurs zum Thema „Wie funktioniert ein Archiv?“ mit Blick hinter die Kulissen und interessanten Übungen für den Archivnachwuchs.

Termine für den Kurs „Papierschöpfer und Schriftdetektive“ in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung Speyer werden gesondert bekannt gegeben.

Den Auftakt für die Erwachsenenseminare bildet der Doppelkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse am 13. und 27. Februar jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr. Die Erfahrung zeigt, dass das Lesen in Gemeinschaft unter Anleitung ausgesprochen hilfreich und vergnüglich ist. Die Veranstaltungen bieten auch Informationen zu Spezialwörterbüchern, wenn etwa Begriffe für alte Währungen, Maße, Gewichte oder Berufe zu klären sind.

Alle Kurse finden im Lesesaal des Zentralarchivs am Domplatz 6 in Speyer statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 € inklusive Material.

Anfragen und Anmeldungen nimmt das Archiv unter 06232-667 181/194 entgegen oder unter  archiv@evkirchepfalz.de. Das gesamte Angebot liegt als  Faltblatt vor und kann auf den Archivseiten www.zentralarchiv-speyer.de im Menüpunkt  „Aktuelles“ eingesehen werden.

Und wenn Sie nicht in Speyer wohnen, informieren Sie sich doch mal in einem Archiv in Ihrer Nähe.

Ich wünsche Ihnen ein tolles (und hoffentlich nicht verregnetes) Wochenende.

Ihre Andrea Bentschneider

2 Kommentare zu “”

  1. Michael G. Arenhövel sagt:

    Hallo Andrea,

    denk‘ doch bitte daran, daß bei dem Text „Wer das lesen kann“ das ’s‘ als letzter Buchstabe (bei ‚das‘), das sog. ‚Rund-s‘ sein muß.
    Das ‚Rund-s‘ ist in der gewählten Schriftart auch vorhanden, muß aber manuell angesteuert werden.

    mfG Michael aus Ossenbrügge

  2. Andrea Bentschneider sagt:

    Hallo Michael,

    ich weiß, dass dort eigentlich das Endungs-s (auch Rund-s genannt) hingehört, aber die Technik…

    Das Endungs-s sieht ja ähnlich aus wie eine „6“
    und soll angeblich mit der „Dollar-Taste“ einzufügen sein… klappte aber irgendwie nicht…

    Kannst Du mir bzw. den Lesern einen Tipp hierzu geben?

    Liebe Grüße aus Hamburg,

    Andrea

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