Alle Jahre wieder…

am 03. Januar 2014 unter Allgemein, Historische Dokumente, Tipps und Tricks, Wissen abgelegt

Es geht in diesem Beitrag um die Urkunden die seit dem 1. Januar nicht mehr unter das Personenstandsgesetz fallen, also frei zugänglich sind.

Das Personenstandsgesetz ist so etwas wie ein Datenschutzgesetz und bestimmt wer Zugang zu Urkunden hat.

Lesen Sie doch hierzu auch dies.

OK, Sie haben den anderen Beitrag gelesen.

Seit dem 1. Januar 2014 kann man also jeder folgende Urkunden bestellen und auch bekommen ohne Nachweis einer direkten Verwandtschaft:

– Geburtsurkunden bis einschließlich dem 31. Dezember 1903

– Heiratsurkunden bis einschließlich dem 31. Dezember 1933

– Sterbeurkunden bis einschließlich dem 31. Dezember 1983

Aber 1: Geburtsurkunden liegen 110 Jahre unter Verschluss. Sagen wir mal Ihr Vorfahr ist am 1. Januar 1904 geboren, sprich die 110 Jahre sind nun auch vorbei und Sie bekommen also auch diese Urkunde. Die liegt aber wohl noch beim Standesamt und wird erst Ende 2014 mit den gesamten Geburtsurkunden aus 1904 ins Archiv geschickt…

Für alle Urkunden die später als die oben angegebenen Daten ausgestellt wurden gilt weiterhin der Datenschutz, je nach Datum. Sie müssen also genau schauen wann in 1904 jemand geboren wurde, 1934 geheiratet hat oder 1984 gestorben ist um auch Zugang zu diesen Urkunden zu bekommen.

Wenn es um Geburtsurkunden aus 1904, Heiratsurkunden aus 1934 und Sterbeurkunden aus 1984 geht, am besten mal telefonisch anfragen…

ABER 2: Bitte bedenken Sie, das die „neuen“ Urkunden sich nun erst auf den Weg vom Standesamt ins jeweilige Archiv machen und dort erst einsortiert werden müssen. Erfahrungsgemäß, dauert es so zwei, drei Monate bis man an diese „frischen“ Urkunden kommt.

Ihre Andrea Bentschneider

Bumm und Rumms

am 30. Dezember 2013 unter Allgemein abgelegt

Da knallen Sie wieder: Böller, Raketen, Kanonenschläge und so weiter. Die Idee, mit Schwarzpulver Krach zu machen, dürfte so alt sein wie die Entdeckung des Schwarzpulvers selbst.

Es streiten sich die Gelehrten ja ob nun die Chinesen oder irgendwer im alten byzantinischen Reich das Schwarzpulver entdeckt hat.

Na jedenfalls macht es „bumm“ wenn man es entzündet. Tja, es soll die bösen Geister des kommenden Jahres vertreiben.

Stellt sich ja die Frage ob die Geister nicht allmählich taub sind, bei dem Geknalle?? Früher waren die Chinaböller lauter oder irre ich mich? Neue Gesetzte gegen Lärmschutz? Nö, Preisdumping… Immer mehr versuchen auf diesem Markt eine Mark ähh Euro zu machen und so wird halt gespart.

Naja, es gibt schon komische Bräuche…. So wird berichtet, dass in Sonnenberg sich heiratswillige Mädels nackt auf den Tisch legten und dann Ihren zukünftigen Gatten sahen. Nach nicht überlieferten Darstellungen sah so mach holde Maid allerdings 30 Kerle vor dem Fenster stehen… Angeblich wurden dort ja auch die Gardinen und Rollos erfunden.

🙂

Oder den hier: Wenn nachts ein Feuerschein auf einem Haus entdeckt wurde, war das für die Bewohner ein Zeichen für drohendes Unheil. Logisch, denn das Haus stand ja auch in Flammen!!!

Egal, Bräuche hin oder her. Ich wünsche Ihnen für

2 weitere Generation auf Ihrem Stammbaum
0 Fehler bei der Forschung
1 positive Überraschung (reicher Onkel in Amerika oder so…)
4 00.000 Minuten für die Forschung

OK, das Jahr hat etwa 526.600 Minuten, aber Sie sollen ja auch mal etwas anderes machen

🙂

Also alles Gute für 2014 und belieben (oder werden) Sie GESUND!!!

Ihre Andrea Bentschneider

 

 

Charity

am 11. Dezember 2013 unter Archive, Vereine, Museen, Veranstaltungen abgelegt

… ich hasse Anglizismen, wenn man diese vermeiden kann. Warum sagt heute keiner mehr Wohltätigkeitsveranstaltung?

Es gab ja mal eine Umfrage zu den Werbeslogans deutscher Hersteller. Am besten fand ich die Antworten für Parfümerie Douglas „Come in and find out“. Knapp 80% der befragten haben dies als „Kommen Sie rein und finden wieder hinaus“ verstanden… 🙂

Also nun zum Terminkalender 2014:

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