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Der kleine Schlitz zur großen weiten Welt

Der Beginn der in Deutschland wird auf das Jahr 1490 datiert: Kaiser Maximilian I. beauftragte die aus Italien stammende Familie Taxis (später von Thurn und Taxis), eine regelmäßig verkehrende Postlinie zur Beförderung der kaiserlichen quer durch einzurichten. Die Familie hatte sich mit Kurierdiensten für den Papst einen in diesem Bereich gemacht.

Maximilian handelte aus der Einsicht heraus, ein wachsendes Reichsgebiet effizient zu verwalten. Dies bedingte die Notwendigkeit, schnell, regelmäßig und sicher austauschen zu können. Das Bedürfnis nach einer vertraglich organisierten „Post“ entstand also im Zentrum der Macht. Die erste Poststrecke für Kaiser Maximilian verlief zwischen zwei Regierungssitzen: von Innsbruck nach Mecheln (bei Brüssel), mit einem Posten nach jeweils fünf Meilen.

Die Postlinien wurden – ein Novum – als Reiterstafette betrieben und zunächst nur für administrative und militärische Zwecke genutzt. Doch schon bald war Maximilian daran interessiert, die für seine zu minimieren. Die Taxis erhielten die Erlaubnis, auf ihren Strecken auch Privatpost zu transportieren. So nahm, im eigentlichen Sinne, die Post in Landen ihren Anfang. (Danke der Dt. Post AG)

Und an diesem Service hat sich bis heute nichts geändert.

Es ist jetzt genau 18.30 und ich habe einen dicken Hals!!! Ich versuche verzweifelt in der Weltstadt einen Briefkasten zu finden, der heute noch geleert wird. Im Umkreis von geschätzten 3,0 Kilometern um mein Büro herum stehen 7 (sieben) Briefkästen. Hier direkt um die Ecke war ja vor kurzem noch einer, der um 21.00 Spätleerung hatte und der ist abgebaut. Zu zwei anderen Falle ich zweimal der Länge nach hin. 17.00 und 17.15 Uhr Leerung. Aber der beim Postamt wird ja wohl später noch einmal geleert werden, der hat ja diesen „Roten Punkt“ drauf. Tja, Pustekuchen. Die Spätleerung ist um 18.30 Uhr. Aber wir verzagen ja nicht und rufen mal bei der an. Die Nummer über post.de gefunden und eine freundliche Call-Center-Dame gefragt, ob die Möglichkeit besteht heute noch meine Post loszuwerden.
Wow, es gibt sage und schreibe 39 Briefkästen in die noch später als 18.15 geleert werden. Allerdings sind die soweit entfernt bzw. über das Stadtgebiet verteilt, dass ich etwa 30 Minuten mit dem benötigen würde.

Rein rechnerisch ergeben sich daraus in Höhe von: € 0,55 für Porto plus ca. € 2,00 Benzinkosten und nicht zu vergessen der eine Euro für die Parkuhr (Mein Dank geht hier an den Amerikaner Carl C. Magee, der die am 13. Mai 1935 zum Patent angemeldet hat).

PS: Weiß jemand ob man Brieftauben das Lesen beibringen kann?

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