Was kann ein Berufsgenealoge, das ich nicht kann?

Wie Sie sicherlich bei Ihnen Forschungen schon festgestellt haben werden, gelangen Sie früher oder später an den berühmt-berüchtigten Toten Punkt, d. h. dieser eine Vorfahr lässt sich partout nicht ausfindig machen. Nun können Sie selbstverständlich versuchen, in mühseliger und oft langwähriger und somit kostenintensiven Kleinstarbeit diese Lücke selbst zu schließen. Damit ist ja auch nichts verkehrt, denn nichts geht über das Erfolgserlebnis, die Nuss geknackt zu haben. Oder aber, Sie wenden sich vertrauensvoll an mich oder meine Kolleginnen oder Kollegen, die Sie gerne bei Ihnen Forschungsprojekten unterstützen.

Durch unsere jahrelange, intensive Beschäftigung mit der Genealogie und Geschichte verfügen wir natürlich über einen Erfahrungsschatz, den man als Hobby-Familienforscher nur selten erlangen kann. Wir sind auf Themen wie z. B. Auswanderung, Hugenotten, Straftäter, etc. und auf Forschung in bestimmten geografischen Bereichen spezialisiert. Wir verfügen teilweise über persönliche Beziehungen zu Archiv- und Standesamtspersonal, die durch jahrelange Zusammenarbeit aufgebaut wurden, und haben dadurch teilweise Kenntnis von und Zugriff auf Sammlungen, Daten, etc, an die der Normalsterbliche nicht herankommt.

Und ja, es kostet Geld, wenn Sie eine Information von uns bekommen möchten und uns einen Auftrag erteilen. Aber dafür erwerben Sie die professionellen Dienstleistungen einer Expertin /eines Experten. Wir können Ihnen aufgrund der besseren Quellenkenntnis und Erfahrung wahrscheinlich auch eine Menge Zeit und Geld sparen. Denn mal Hand aufs Herz: wie viele von Ihnen können denn heute wirklich noch die alten Handschriften des 16. bis 19. Jahrhunderts entziffern? Oder haben Sie gut in der Schule aufgepasst, als Sie damals Latein gelernt haben? Wie gut sind Ihre Kenntnisse in Geografie und Geschichte?

Natürlich können Sie die Forschung auch selbst durchführen, genauso, wie Sie ja auch z. B. bei einem bekannten schwedischen Möbelhersteller Ihren Wohnzimmerschrank verpackt in mindestens 10 schweren, unhandlichen Kisten selbst abholen, schleppen und zusammenbauen können. Alternativ können Sie aber auch beschließen, dem schwedischen Unternehmen Geld dafür zu geben, dass die Kisten für Sie zusammengesucht, zu Hause angeliefert und der Schrank im heimischen Wohnzimmer für Sie zusammengebaut werden. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Selbstverständlich können Sie sich selbst in den Hamburger Passagierlisten auf die Suche nach dem ausgewanderten Schwipp-Schwager der Cousine Ihrer Urgroßmutter machen, der Johann oder Wilhelm Meyer hieß und zwischen 1855 und 1880 über Hamburg entweder nach Amerika oder Brasilien ausgewandert ist. Da ich aber seit mehreren Jahren fast täglich mit den Hamburger Passagierlisten arbeite, kann ich Ihnen auf Anhieb sagen, ob eine Suche möglich ist, ob ein Name vorkommt oder z. B. ein bestimmtes Schiff 1857 den Hamburger Hafen verlassen hat.

Und leider gibt es auch hier wie in jeder Branche die schwarzen Schafe. Um dem entgegen zu wirken haben sich mittlerweile insgesamt 20 deutschsprachige Berufsgenealogen zum Verband deutschsprachiger Berufsgenealogen (http://www.berufsgenealogie.net/) zusammengeschlossen. Jedes Mitglied hat sich zu einem hohen Qualitätsstandard verpflichtet und als Netzwerk können wir auf hochwertige Forschungspartner in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz zurückgreifen.

Wir bieten Ihnen eine kostenpflichtige Dienstleistung an, die Sie in Anspruch nehmen können, oder auch nicht. Was uns aber auf alle Fälle verbindet, ist der Spaß an der Ahnenforschung und das Interesse an Geschichten aus der Vergangenheit.

Weiterhin viel Spaß!

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