Sommerzeit = Lesezeit

Ich habe einige E-Mails erhalten wo ich gefragt wurde, warum ich keine historischen Romane vorstelle.

Ihr Wunsch ist mir Befehl.

Druckfrisch (erschienen am 15. Juli 2011) kann ich Ihnen dieses Werk ans Herz legen.

Drehen wir die Uhren ein wenig zurück und gehen in das Jahr 1347.

Die damals auftretende Pest wurde zur gößten europäischen Pandemie und forderte in nur knapp 6 Jahren etwa 25 Millionen Todesopfer in Europa.

Das entsprach ungefähr ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Also kann man davon ausgehen, dass auch einer oder mehrere Ihrer Vorfahren an der Pest oder der „schwarze Tod“ wie sie damals genannt wurde, verstarben.

Doch zum Buch und dem Inhalt:

Freiburg 1348: Unaufhaltsam wälzt sich die Pest von Süden heran. Schuld an der Seuche sollen die Juden sein. Als Clara, Frau eines Wundarztes, herausfindet, dass ihr Sohn das jüdische Nachbarsmädchen Esther liebt, versucht sie mit allen Mitteln, ihn vor der gefährlichen Verbindung zu schützen.

Es kommt zu einem Zerwürfnis zwischen Mutter und Sohn und in der gleichen Nacht zu Esthers Verhaftung. Unterdessen erkennt Claras Mann, dass sich der Schwarze Tod in Wirklichkeit durch Ansteckung verbreitet, und schickt seine Familie aus der Stadt. Als er bald darauf selbst an Lungenpest stirbt, kehrt Clara nach Freiburg zurück und tritt sein Vermächtnis an.

Wagemutig lässt sie alle Ressentiments hinter sich und sagt nicht nur der Pest, sondern auch dem Hass gegen die Juden den Kampf an.

Kindler
Hardcover, 480 Seiten Lesevergnügen für 16,95 €
ISBN: 978-3-463-40608-4

Viel Vergnügen bei der Lektüre und ein schönes Wochenendde wünscht Ihnen

Ihre Andrea Bentschneider

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