Inter(nicht)net(t)

Tja, das Internet. Oftmals ja sehr hilfreich, aber manchmal auch eben gar nicht Net(t).

Mir ist bereits öfters aufgefallen, dass Internet-Auktionshäuser wie zum Beispiel von Soldaten verkaufen.

Das Problem ist nur, dass diese auch als „Hundemarken“ bekannten, Marken oftmals irgendwo im Osten gefunden wurden, also auf ehemaligen Schlachtfeldern.

Aus dem 2. Weltkrieg gelten immer noch mehr als 1.000.000 Soldaten als vermisst.

Ich finde es ehrlich gesagt eine Schande, dass durch Zufallsfunde Gräber entdeckt werden und die Finder nichts besseres zu tun haben, als die Marken versuchen gewinnbringend an den Mann oder die Frau zu bringen.

Neben dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. versuchen auch andere Organisationen und Vereine wie zum Beispiel der „Verein zur Klärung von Schicksalen Vermißter und Gefallener e.V.“ diese Schicksale zu klären.

Ob die nun gezeigten Bilder (screenshots von e-bay) mit diesem Handel in Verbindung stehen weiß ich nicht, ich wollte nur zeigen, das es dort so etwas gibt:

Und Texte wie:

sind wohl auch eher zur Beruhigung der Käufer gedacht und entsprechen wohl eher nicht der Wahrheit.

Naja,  jedenfalls gab es bei e-bay nicht nur von ehemaligen Soldaten, sondern auch von Behördenseiten beschwerden. So hat sich zum Beispiel die Wast (Die Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht.) eingemischt.

Leider bis heute ohne großen Erfolg, wie ein Blick auf die gängigen Auktionshäuser zeigt.

Ihre Andrea Bentschneider

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