Kostenfalle Ahnenforschung

Ich meine nicht die schwarzen Schafe, die Ihnen anbieten die gesamte Familie zurück bis Adam und Eva für nur Euro 150 zu erforschen… Siehe hierzu auch diesen geistigen Erguss.

Nein es geht um folgenden klassischen Anfängerfehler. OK, gilt nicht nur für Anfänger!!!

Also man bestellt per Mail in Essen, Düsseldorf und im Landesarchiv XY Urkunden seiner Familie oder sagt denen suchen Sie mal…Die nehmen ja auch nur Euro 10 die halbe Stunde…

Drei Wochen später bekommen Sie dann Post vom Landesarchiv XY mit einigen Urkunden und einer Rechnung von Euro 300, aus Essen kommt auch Post und eine Rechnung von Euro 70 und Düsseldorf möchte Euro 200 für die Suche von Ihnen haben….

Schwupps und man hat plötzlich ein paar hundert Euro ausgegeben.

Machen Sie sich einen Plan was genau erforscht werden soll. Nicht gleich pauschal ALLLES erforschen. Schritt für Schritt ist meist wesentlich besser. Die 12 Geschwister der angeheirateten Ur-Ur-Ur Großmutter können sie auch später noch erforschen.

Wenn Sie nicht selber vor Ort forschen können und Kontakt mit einem Archiv aufnehmen müssen, denken Sie an folgendes:

– Überlegen Sie genau Sie was das Archiv für Sie suchen soll.

– Fragen Sie nach dem Stundensatz und was die Damen und Herren meinen wie lange Sie dafür in etwa brauchen (Dann haben Sie eine ungefähre Vorstellung was finanziell auf Sie zukommt)

– Setzen Sie dem Archiv ein Kostenlimit

– Bedenken Sie, dass Neben den Suchgebühren evtl. auch für Kopien und Beglaubigung und Porto anfallen. So eine Beglaubigung kann schon mal Euro 5 . OK, ist nicht die Welt, aber wenn das Archiv 10 Urkunden findet, sind das auch Euro 50

Ihre Andrea Bentschneider

1 Kommentar zu “Kostenfalle Ahnenforschung”

  1. Rainer Klotzbücher sagt:

    Grüezi Andrea
    Sehr viele Personen (Ahnen) findet man bei „https://familysearch.org“ der Mormonen-Freikirche. Diese haben weit zurück sehr viele Kirchenbuchauszüge ins Netz gestellt. Seite aufrufen, anmelden mit Benutzernamen und Passwort und schon kann man suchen.
    Wünsche viel Glück und Spass beim Suchen. Grüessli – Rainer Klotzbücher, Zürich/Schweiz.

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