Hurra der Krieg ist da!!!

am 25. September 2017 unter Allgemein, Historische Dokumente, Internet, Wissen abgelegt

Wer das heute rufen würde, käme sofort in die geschlossene Anstalt, aber 1914 war das wirklich so.

31. Juli 1914: Kaiser Wilhelm II.  schwört sein Volk ein:“Es muss denn das Schwert nun entscheiden. Mitten im Frieden überfällt uns der Feind. Darum auf! Zu den Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterlande.“

Am Nachmittag des 1. August 1914 wird die Mobilmachung verkündet und überall in Deutschland kennt die Kriegsbegeisterung keine Grenzen mehr.

Jubelnde Menschenmengen und ein schwarz-weiß-rotes Fahnenmeer überall, jeder ist „geil“ auf Krieg, wie man heute sagen würde? Mitnichten, im Juli sind noch Tausende die sich gegen den Krieg ausgesprochen haben durch die Straßen marschiert.

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Reparationszahlungen

am 22. Oktober 2014 unter Wissen abgelegt

Das Krieg nichts bringen außer Leid und Kummer ist jedem klar, aber wie lange dies sich hinziehen kann….

Meine Großeltern waren noch nicht geboren, da war der 1. Weltkrieg bereits zu Ende. Meine Großeltern waren bereits verstorben, und ich bereist Mutter, da zahlte Deutschland immer noch Reparationszahlungen.

Über das Thema 1. Weltkrieg sowie den folgenden Friedensvertrag von Versailles und die von Deutschland zu leistenden Reparationszahlungen sind ja diverse Bücher geschrieben worden, denn es ist ein umfassendes Thema, daher kann ich dies hier nur kurz anreißen.

Also bis Mai 1919 wurde im Kriegsschuldartikel des Versailler Vertrages festgelegt, dass Deutschland schuld am Krieg hat und demnach Zahlungen leisten muss. Allerdings ließ der Vertrag die Höhe der Zahlungen offen, erwähnt wurde nur das Deutschland bis April 1921 bereits 20 Milliarden Reichsmark zahlen müsse.

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Bestände zur Geschichte des Ersten Weltkriegs

am 14. Oktober 2014 unter Historische Dokumente, Internet abgelegt

Der Verband kirchlicher Archive präsentiert Bestände zur Geschichte des Ersten Weltkriegs
Der Erste Weltkrieg beeinflusste den Alltag anhaltend und vielfältig. Er ist im kollektiven Gedächtnis tief verankert als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Der Verband kirchlicher Archive in der EKD, ein Zusammenschluss von sechzig evangelischen Archiven, präsentiert auf seiner Website www.evangelische-archive.de hundert Jahre nach dem Kriegsbeginn (28. Juli 1914) und der Generalmobilmachung durch Kaiser Wilhelm II. (1. August 1914) eine Auswahl an relevanten Unterlagen, die den Aufbruch und mit zunehmender Kriegsdauer den Weltbruch insbesondere im kirchlichen Bereich dokumentieren und Forschung und Öffentlichkeit wenig bekannt sind.

Unterschiedliche Quellen und Einstiegsmöglichkeiten in die Thematik bieten die Landeskirchlichen Archive in Bielefeld, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Nürnberg und Speyer sowie das Evangelische Zentralarchiv in Berlin, die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und die Archiv- und Museumsstiftung der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal.
Einschlägige Stichworte sind Feldpostbriefe, Beschlagnahme von Glocken und Metallspenden, Kriegspredigten, Kriegsanleihen, Kriegsgefangenenseelsorge, Kriegsgräber, Kriegstagebücher- und -chroniken, Verleihung von Verdienstkreuzen. In Ergänzung der aktuellen Ausgabe 53/2013 der Zeitschrift Aus evangelischen Archiven, in der siebzehn evangelische sowie einige katholische Archive ihre Quellen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs übersichtsweise präsentieren, werden auf der Website einige Quellen in erweiterter Form vorgestellt. Die Präsentation wird ständig ergänzt und erweitert.

Weitere Informationen siehe Quellen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs in kirchlichen Archiven

Andrea Bentschneider

1914-1918 in OWL

am 03. September 2014 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet, Veranstaltungen, Wissen abgelegt

Ostwestfalen-Lippe (OWL) ist eine Region im Nordosten von Nordrhein-Westfalen und ist nichts anderes als der gebietsidentische Regierungsbezirk Detmold. Dieser Regierungsbezirk wurde 1947 „gegründet“. Durch eine britische Militärverordnung wurde Lippe mit Ostwestfalen zur Region Ostwestfalen-Lippe verschmolzen und dann am 21. Januar 1947 in das Land Nordrhein-Westfalen eingegliedert.

Der „Arbeitskreis ostwestfälisch-lippische Archive“, dazu gehören:

·       Archiv und Geschichtsschreibung des Ev. Johanneswerks, Bielefeld
·       Gemeindearchiv Herzebrock-Clarholz
·       Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Bielefeld
·       Kommunalarchiv Herford
·       Kreisarchiv Gütersloh
·       Kreisarchiv Paderborn
·       Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe, Detmold
·       Landeskirchliches Archiv der Ev. Kirche von Westfalen, Bielefeld
·       Landeskirchliches Archiv der Lippischen Landeskirche, Detmold
·       Privat- und Firmenarchiv A.W. Kisker, Bielefeld
·       Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
·       Stadtarchiv Detmold
·       Stadtarchiv Gütersloh
·       Stadtarchiv Lemgo
·       Stadtarchiv Paderborn

hatte ja bereits 2007 mit den zwei gemeinsame Wanderausstellungen „Pogromnacht 1938“ und „Einwanderung nach OWL seit 1945“ auf sich aufmerksam gemacht.

Nun hat man anlässlich des 1914 ausgebrochenen 1. Weltkrieges ein neues Projekt gestartet.

„OWL und der Erste Weltkrieg 1914-1918“

Auf der Webseite http://www.owl-archive.de/ finden sich neben Aussagen von Zeitzeugen, Tagebucheinträgen usw. eigentlich alles was den Familienforscher interessiert, und zwar nicht nur diejenigen die in OWL wohnen, sondern alle die an den Geschehnissen dieser Zeit interessiert sind.

Ihre Andrea Bentschneider

100 Jahre 1. Weltkrieg

am 24. Juli 2014 unter Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Internet, Literatur abgelegt

Tja, da es wohl kaum noch Verwandte gibt, die diesen Krieg aktiv miterlebt haben, geschweige denn in ihm gekämpft, gibt es anlässlich diesen traurigen „Jubiläums“ in fast alles Städten Ausstellungen. Diese geben oftmals Einblicke in die persönlichen Einsichten und Lebensbedingungen unsere Vorfahren in dieser Zeit.

Als ein paar Beispiele:

Stadtarchiv Ingelheim hat hunderte von Negativen rund um diese Zeit erhalten.

– In Karlsruhe gibt es gleich 4 Ausstellungen zum Thema „Der Krieg daheim“.

Vier Ausstellungen in Stadtmuseum Karlsruhe, Pfinzgaumuseum, Stadtarchiv Karlsruhe und Erinnerungsstätte Ständehaus präsentieren die verschiedensten Aspekte des Lebens unter Kriegsbedingungen. Diese werden in der knapp 400-seitigen mit zahlreichen zum Teil bislang noch nicht veröffentlichten Abbildungen ausgestatteten Publikation aufgegriffen und durch weitere Themen ergänzt.

er Krieg daheim. Karlsruhe 1914-1918

So berichtet etwa Dr. Ferdinand Leikam darüber, wie Kinder und Jugendliche ins Kriegsgeschehen daheim eingebunden waren. Dr. Alexandra Kaiser beschreibt das Gedenken an die Toten in Karlsruhe. Dr. Volker Steck, der zusammen mit Stadtarchivleiter Dr. Ernst Otto Bräunche das Buch herausgegeben hat, führt im abschließenden Beitrag in die Ausstellung über das Parlament und das Ständehaus ein. So ist über den sozialdemokratischen Abgeordneten Dr. Ludwig Frank zu lesen, der eigentlich Pazifist war, sich aber freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hatte und bereits am 3. September 1914 fiel.

Der Sammelband „Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914-1918“ ist seit 25. Juni 2014 im Stadtarchiv, Stadtmuseum, Pfinzgaumuseum sowie im Buchhandel erhältlich.

Info:
Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914-1918. Herausgegeben vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck.
Info Verlag, Karlsruhe 2014, 391 Seiten, 208 Abbildungen, € 29,90
(= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Band 33)

Also am besten mal bei Ihnen nachsehen, ob das betreffende Archiv oder Museum nicht auch so etwas anbietet.

Denn Urkunden der Vorfahren sind ja schon toll, aber richtig interessant ist ja das Leben der Personen damals.

Happy Hunting,

Ihre Andrea Bentschneider

Verwischte Spuren in Sütterlin und Fraktur

am 10. Juni 2014 unter Allgemein abgelegt

Was will ich Ihnen damit sagen???

Ganz klar, ich habe einen tollen Bericht im Weser Kurier gefunden….

Kurzer Auszug:

Landkreis Osterholz. Ein praxisnahes Lehrstück in Sachen Ahnenforschung und Archivnutzung mit alten und neuen Medien erlebten jetzt die Berufsschüler, die im Geschichtsunterricht das Online-Portal „Verlustlisten Erster Weltkrieg“ aufgebaut haben. Das Ergebnis reicht weit über den Projekthorizont hinaus, denn die Datenbank ist nun frei im Internet zugänglich.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Ihre Andrea Bentschneider

 

 

Hurra es ist Krieg!

am 05. Februar 2014 unter Historische Dokumente, Prominente, Wissen abgelegt

Heute klingt dies unglaublich, aber beim Ausbruch des 1. Weltkrieges war man begeistert.

Einige Schulklassen und Semester von der Uni meldeten sich komplett um in den Krieg zu ziehen. Heute völlig unverständlich!

Aber ich verplapper mich. Ich wollte eigentlich auf diesen Mann hinaus:

Emanuel Geibel! Kennen Sie nicht?

Mag sein, aber ein Zitat aus seinem1861 erschienenen Gedicht „Deutschlands Beruf“ werden Sie sicherlich kennen:

Und es mag am deutschen Wesen Einmal noch die Welt genesen“.

Das Gedicht ist von Geibel als Friedensgebet erdacht und beschwört das untergegangene Deutsche Reich als Ordnungsmacht in Europa.

Es wurde von den Nazis für ihre Zwecke eingesetzt und muss heute noch als ‚Beweis‘ für deutsche Großmannssucht herhalten. Zitiert werden meist nur die beiden letzten Zeilen.

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1914 – 1918

am 10. Oktober 2013 unter Archive, Vereine, Museen, Fotos, Historische Dokumente, Internet, Veranstaltungen, Wissen abgelegt

100 Jahre Erster Weltkrieg – Bilder, Briefe, Erinnerungen!

Europeana 1914-1918 jetzt in NRW und Bremen

Aktionstage vom 12. bis 22. Oktober 2013 in Bonn, Aachen, Bochum und Bremen

Bonn, 8. Oktober 2013. Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsausbruches 1914 sammelt das Crowdsourcing-Projekt Europeana 1914-1918 in ganz Europa private Erinnerungsstücke und macht diese in einem digitalen Archiv öffentlich zugänglich.

Jetzt soll diese Sammlung auch durch Beiträge aus Nordrhein-Westfalen und Bremen ergänzt werden. An den Aktionstagen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihre Erinnerungsstücke zum Online-Projekt beizutragen.

Die Termine der Aktionstage sind:

– Bonn – LVR-Landes Museum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn, Samstag, 12. Oktober 2013, 14-17 Uhr und Sonntag, 13. Oktober 2013, 11-17 Uhr

– Aachen – Internationales Zeitungsmuseum Aachen, Pontstr. 13, 52062 Aachen, Dienstag, 15. Oktober 2013, 10-18 Uhr

-Bochum – Zentrum für Stadtgeschichte, Stadtarchiv, Wittener Str. 47, 44777 Bochum, Freitag, 18. Oktober 2013, 10-18 Uhr

– Bremen – Stadtbibliothek Bremen   Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen, Dienstag, 22. Oktober 2013, 10-17.30 Uhr

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Giftgas

am 30. August 2013 unter Wissen abgelegt

Nein nicht der aktuelle Fall Syrien, sondern die Entwicklung und das Verbot!

Man hört ja jetzt aktuell immer wieder, dass Giftgas völkerrechtlich geächtet wird. Was heißt das eigentlich?

Also wir müssen zurück zum ersten Weltkrieg gehen. Deutschland setzte dort erstmals großflächig Chlorgas als Waffe ein.

Eigentlich war dieser Einsatz bereits seit 1899 und 1907 durch die Haager Landkriegsordnung und dem Völkergewohnheitsrecht ausdrücklich untersagt und verboten.

Ich möchte und die schrecklichen Bilder der Verletzungen die durch Chlorgas entstehen ersparen.

Heute schützt sich die Feuerwehr bei Chlorgasaustritten so:

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Deutschen Nationalbibliothek bzw.

am 29. März 2011 unter Allgemein, Historische Dokumente, Internet abgelegt

Beginn des 1. Weltkrieges vor fast 100 Jahren.

Mich erreichte eine E-Mail, die ich gerne an Sie weiterleiten möchte, denn auch hier geht es um Ahnen- und Familienforschung:

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