Familienforschung umsonst

Aufgrund der vielen Fragen zu diesem Thema nochmals ein Beitrag hierzu und zu anderen oft gestellten Fragen (die sind rot markiert).

Kostet Familienforschung immer Geld?

Antwort ist ein Jein. Klar Sie können erst einmal Ihre Verwandten löchern, Oma hast Du noch Deine Geburtsurkunde, Tante Erna habt Ihr noch den „Ariernachweis“?

So , nun haben Sie eventuell einiges zusammen getragen. Was nun? Klar, die Daten sollten in irgendeinem PC Programm der Übersichtlichkeit halber eingegeben werden. Tja und da geht es los. PC Programme gibt es von kostenlos (z. B. Family Tree Maker als download bei ancestry.de) oder bis hin zu knapp Euro 100.

Selbst wenn Ihre Vorfahren aus der Gegend in der Sie wohnen, ansässig war, müssen Sie nun entweder die Behörden oder Kirchen und Archive kontaktieren oder selber hinfahren und forschen. Eintritt zahlen, für die Kopien müssen Sie zahlen und von der Zeit die es kostet ganz zu schweigen.

Also Familienforschung kostet Geld, aber welches Hobby kostet kein Geld.

ABER: Wenn Sie zum Beispiel Kegeln kostet das auch Geld, aber Sie haben beim Kegeln nichts worüber sich Ihre Nachfahren freuen, im Gegensatz zu dem von Ihnen erstellten Stammbaum!

Was kostet eine Familienforschung?

Was „eine Familienforschung“ kostet kann man nicht pauschal beantworten, das ist so als würde ich fragen was „ein Auto “ kostet. Das kann von Golf 1 ohne TÜV bis hin zum neuen Porsche in Vollausstattung alles sein

 Mit anderen Worten es hängt von Ihren Wünschen ab.

Als Beispiel: Man könnte die Familie Ihres Vaters wie folgt erforschen: Vater- Großvater-Urgroßvater etc., aber auch Vater und seine Geschwister, Großvater und seine Geschwister etc. oder Vater und Großvater und Großmutter mit allen Geschwistern und so weiter…

Es ist also alles von Ihren Wünschen abhängig. Ebenso natürlich wo die Personen herkommen, denn Archive in Deutschland und Polen (ehem. Deutsche Ostgebiete) haben alle unterschiedliche Preise.

Wie weit kommt man zurück?

Ebenso ist es schwierig zu sagen wie weit man in der Forschung kommt: Im besten Falle kommt man so bis 1400 zurück (ist aber eher selten), in der Regel kann man sagen, dass wenn alles optimal läuft man so bis 1650 auf alle Fälle zurückkommen kann. Das ist aber immer davon abhängig wie weit die Kirchenbücher in der jeweiligen Region zurückgehen und ob alle erhalten sind.

Lohnt sich Familienforschung?

Aber so etwas von einem JA!!!!!!!

Ihre Andrea Bentschneider

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