Vorfahren vom Himmel gefallen?
am 16. November 2011 unter Tipps und Tricks, Wissen abgelegtKennen Sie das?
Man sucht sich einen Wolf in alten Kirchenbüchern, aber findet nicht die Vorfahren die dort seit Generationen gelebt haben!!!
Kennen Sie das?
Man sucht sich einen Wolf in alten Kirchenbüchern, aber findet nicht die Vorfahren die dort seit Generationen gelebt haben!!!
titelt die Bildzeitung nach der Entschlüsselung des „Codex Copiale“.
Tja, ist logisch, dass man dafür etwas länger braucht, aber man hätte vielleicht einen wie uns fragen sollen, denn…
Ja, es gibt einige wenige die man online finden kann.
Ebenso lassen sich einige Personenstandsregister im Internet finden.
Ich habe mal wieder einige gefunden und es folgen die Funde:
Bitte was?
Hilft Ihnen evtl. Estomihi oder Invocavit auf die Sprünge? Nein? Keine Angst, es handelt sich um kirchliche Feiertage.
Oftmals finden sich in alten Kirchenbucheinträgen ja Datumsangaben wie:
Getauft am 3. Sonntag nach Epiphanias 1620.
OK, aber was für ein Tag war das?
Weiter hilft Ihnen hierbei der folgende Link. Auf dieser Internetseite können Sie alle kirchlichen Kalenderdaten von 1582 bis 2499 nachschlagen.
Ihre Andrea Bentschneider
PS: Der 3. Sonntag nach Epiphanias war der 26. Januar
Französisch!
Quel Malheur würde der Franzose sagen! 
Es geht um Kirchenbücher auf Französisch. Hää? Wieso Französisch und nicht Deutsch oder Latein wurde ich neulich gefragt.
Ganz einfach:
Tja, das wäre schon hilfreich, wenn alle Kirchenbücher im Internet zu finden wären.
ABER: Es ist halt nicht so. Wie bereits geschildert, sind bisher nur sehr wenige der alten Kirchenbücher digitalisiert und online zu finden.
Noch schlimmer: Immer da wo sich ” ‘ne Mark-fünfzig” machen lässt, tauchen auch unseriöse Firmen auf.
Neue Woche = Neues Glück!!! Alte Ahnenforscherweisheit!!!
Zum Wochenstart eine kurze Beschreibung von „Zeichen“ in Kirchenbüchern und standesamtlichen Urkunden.
Eine mir häufig gestellte Frage.
Denn wie ja allgemein bekannt ist, wurden vor der Einführung der Standesämter in Deutschland Geburten, Heiraten und Sterbefälle von den Kirchen aufgezeichnet.
Die Frage, seit wann es Kirchenbücher oder auch Kirchenmatrikel genannt, in Deutschland gibt, lässt sich leider nicht pauschal beantworten.
Denn….
Heute (Erhebung von 2009) sind etwa 66% der Bevölkerung Österreichs katholisch und knapp 4% evangelisch.
Vor knapp 60 Jahren (Erhebung von 1951) waren es noch 89% Katholiken und 6,2 % der Bevölkerung gaben an evangelisch zu sein.
In aufwendiger Arbeit hat man nun die alten Kirchenbücher bis zum Jahrgang 1819 digitalisiert. Über einen Zeitraum von mehr als 6 Jahren ist es gelungen alle Kirchenbücher der 414 katholischen…
Passt doch zum Thema:
Das Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz bietet Lesekurse alter Handschriften an. Das Angebot umfasst Schriften des 16. bis 19. Jahrhunderts. Neben diesen nach Jahrhunderten gegliederten Einheiten bietet das Seminar „Texte querbeet“.
Den Auftakt für diese Erwachsenenkurse bildet der Doppelkurs für Anfänger ohne Vorkenntnisse am 14. und 21. Februar jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr.
Die Kurse bieten auch Informationen zu Spezialwörterbüchern, wenn etwa Begriffe für alte Währungen, Maße, Gewichte oder Berufe zu klären sind. Alle Kurse finden im Lesesaal des Zentralarchivs am Domplatz 6 in Speyer statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 € inklusive Material.
Anfragen und Anmeldungen nimmt das Archiv unter:
Telefon: 06232-667 181/194 entgegen oder unter archiv@evkirchepfalz.de. Das gesamte Kursangebot liegt als Faltblatt vor und kann auf den Archivseiten www.zentralarchiv-speyer.de im Menüpunkt Aktuelles eingesehen werden.
Kontakt:
Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz
(Protestantische Landeskirche)
Domplatz 5
67346 Speyer
Tel.: 06232/667-182/-181/-282
Fax: 06232/667-234
archiv(at)evkirchepfalz.de
www.zentralarchiv-speyer.de
Ich wette auch ein Archiv in Ihrer Nähe bietet solche Kurse an, also einfach mal dort nachfragen.
So, nun abern entgültig ein schönes Wochenende.
Ihre / Eure
Andrea Bentschneider
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